Kopenhagen hat begonnen
Rettet die Welt heißt das Motto
Alle wollen eines: Auf Grün umschalten
Eigentlich gäbe es nichts Leichteres. Windkraft, Sonne, Wasser, Berge – wir haben alles, um auf natürliche Weise genügend Energie und Versorgung zu generieren – auf grüne und umweltverträgliche Art und Weise. Bodenwärme zum Beispiel.
Sonnenreiche Gegenden wie Spanien, Marokko, Algerien – eigentlich gar nicht so weit weg und politisch wie wirtschaftlich mit Deutschland eng im Bunde. Doch wir zögern. Die Autoindustrie, die Stromhersteller, die Banken…letztlich sind es die Mittelständischen Unternehmen, die das Heft des Handels in die Hand nehmen. Die im Kleinen Veränderungen bewirken, die im Großen ausbleiben. Weil große Unternehmer auch große Summen im Blick haben müssen. Für die Aktionäre, für die Volkswirtschaft. Deshalb sind alle gefordert, die eigenverantwortliches Handeln betreiben können. Innovativ, zukunftsgerecht und natürlich produktiv. Innovation = Produktivität = Mehrwert. Daran müssen wir natürlich immer denken.
Betriebsausstattung ist so ein kleiner Bereich, in dem es v.a. günstig zugehen soll. Sparen ist das oberste Gebot. Und Qualität? Die gibt es nicht überall dazu. Ein fairer Preis + beste Qualität = ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.
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Hallo, Gerri,
Kopenhagen? blablabla blabla blabla
Das wird doch mehr oder weniger nur heiße Luft nett verpackt abgesondert… und im Endeffekt muss man doch sagen, dass dem kleinen Mann / dem kleinen Unternehmen nur das aufgetischt wird, was gerade in die politische / soziale Landschaft passt. Wer da noch gutgläubig durch die Gegend läuft, der will oder kanns nicht sehen, was hier abgeht.
Interessante Konzepte zur Energiegewinnung werden unter der Decke gehalten, weil die Ölmultis erst mal ihre Schäfchen ins Trockene bringen müssen… Banken treiben die Weltwirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs, der kleine Steuerzahler darf sie retten und als Dank bekommt sein Unternehmen keine Kredite, weil es nicht alle Basel II Auflagen erfüllt… Hauptsache, die Banken können sich mit billigem Geld gesund stoßen…
Und die Politik hat natürlich alles im Griff und die nächste Währungsreform schon im Blick… wie sonst sollen die ganzen Schulden bezahlt werden….
Als kleiner Unternehmer hast du doch heute die A…karte – melken, bis nichts mehr kommt – da muss jeder wirklich selbst sehen, wo er bleibt.
Da lob ich mir doch die Familienunternehmen, die z.T. viel mehr in der Region bewirken als die ganzen Schwafler zusammen… Hopp von der SAP z.B. hier bei uns – Hut ab. Und solche Leute zeichnet eins aus: Sie packens an und machen … und reden nicht nur rum… deswegen findet man auch so wenig davon in der Poltik…
Wird Zeit für eine Revolution der Mitte – mittelständische Unternehmer vereinigt euch…. zusammen sind wir stark…
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Da passt doch schön ein Kommentar von “Nebenwerte Daily” (Klaus Buhl) dazu:
Kleine Werte leiden am stärksten unter der Regulierungswut
Gerade jetzt, wo sich die US Banken von den staatlichen Fesseln zu lösen suchen, macht mir ein Thema Sorgen, was vor allem die kleinen Firmen benachteiligt. Ich meine die staatliche Regulierungswut und den Drang des Staates, Angebot und Nachfrage immer mehr zu lenken. Noch ist es zwar nicht so weit dass eine zentrale Planungsbehörde dem Mittelstand vorschreibt, wieviele Produkte einer Gattung mit welcher Beschaffenheit zu produzieren sind! Manchmal packt mich aber schon die Angst, dass mir bald jemand vorschreibt, welche Sorte Müsli oder Brot ich morgens frühstücken darf! Gerade die Abwrackprämie hat gezeigt, dass einige heimische Branchen international ohne Subventionen nicht mehr konkurrenzfähig sind. Hier treten strukturelle Widersprüche ganz deutlich auf. Während der Staat, oder vielmehr unsere Politiker, davon überzeugt sind, sich verschulden zu müssen um den Markt aufrecht zu erhalten, gehen kleinere Betriebe leer aus bzw. zu tausenden in den Konkurs. Ich kann nicht nachvollziehen, warum der Markt” mit irrsinnigen Steuersummen am Leben gehalten wird, aber kein Interesse besteht, den Markt von innen heraus zu beleben. Es wird zwar heute vor allem (und auch zu Recht) auf die Banken geschimpft, aber andere große Konzerne haben die staatliche Hilfe ebenfalls skrupellos ausgenutzt. Speziell der Fall Opel/GM ist dafür ein Beispiel! In der ganzen hektischen Diskussion um die staatlichen Eingriffe durften einige Gedanken und Argumente, vor allem vor der Bundestagswahl, gar nicht mehr vorgebracht werden! Kaum jemand wagte auszusprechen, dass die Krise” monatlich immer mehr das Antlitz einer ganz normalen Rezession annimmt. Vor allem aber, dass die Wirtschaft zeitweise eine derartige Bereinigung und Erneuerung benötigt um Ballast loszuwerden, und dass es keinen Sinn macht, auch zukünftig jeden Konjunkturknick mit Geld zu bewerfen, da bald wieder Wahlen anstehen.
Quelle: http://www.investor-verlag.de/
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Nette Diskussion
Sicher kann jeder was machen
aber die großen würfe müssen von der politik kommen.
die muss den rahmen setzen und darin möglichst viel freiheit für uns kleine unternehmer bereitstellen.
Ich kann nicht mehr sparen, als ich an Potenzial zur verfügung dazu habe. werfe ich die mitarbeiter raus, geht die produktion ein. lasse ich weniger arbeiten, passiert dasselbe
also spare ich an allem anderen: boni, weihnachtsgeschenke, urlaub, die eigene freizeit, und letztlich kaufe ich auch keine sackkarren für 200 Euro. ich führe einen kleinen handwerksbetrieb in der südpfalz und kann es mir gar nicht leisten, nicht auf den preis zu gucken. bei jedem kleinen stück material, bei jedem kostenvoranschlag, etc.pp
eigentlich habe ich das satt. ich würde auch gern von allem nur das beste haben – und es an die mitarbeiter weitergeben. ihr erwähnt da was mit betriebsausstattung-guenstig.de oder so? kann man sich da wirklich drauf verlassen?? sieht ja seriös aus…
würd mich freuen, wenn ihr euch bald ma dazu äußert
grüße aus der südpfalz , die toskana deutschlands. :-)!
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