Neodym und Magnete

Neodym oder Neodymium gehört zu den “Metallen der seltenen Erde”. In der Natur kommt es nicht rein, sondern nur als chemische Verbindung vor. Meist tritt Neodym in Kombination mit Mineralien auf und muss durch ein umständliches Verfahren davon abgespalten werden. Mithilfe von Fluorwasserstoff und Calcium werden die unterschiedlichen Verbindungen aufgelöst und in eine Neodym-Reduktion überführt.

Eine herausragende Eigenschaft des Neodyms ist seine hohe Korrosionsbeständigkeit. Im Vergleich zu ähnlichen Metallen schneidet es in dieser Hinsicht besser ab und eignet sich dadurch auch für die Verwendung im Freien oder bei gesteigerter Luftfeuchtigkeit.

Designmagnet für Whiteboards

Ebenfalls prädestiniert ist Neodym für den Einsatz in Magneten. Neodym-Magnete, auf Basis von Neodym-Eisen-Borverbindungen, zählen zu den stärksten Magneten überhaupt. Ihr Einsatzgebiet beschränkt sich nicht auf Magnetwände und Whiteboards, wobei sie hier exzellente Dienste leisten. Sie eignen sich für die Verarbeitung in Design-Magneten und geben in Verbindung mit einem feinen Acrylgehäuse in jedem Büro eine blendende Figur ab.

Neodym-Magnete sind u.a. in so empfindlichen Apparaten wie Kernspintomographen, Festplatten und Mikromotoren anzutreffen. Weitere Einsatzgebiete, die für die Fähigkeiten des Neodyms sprechen: Gleichstrommaschinen und Windkraftanlagen, Lautsprecher und Kopfhörer.

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