Antirutschschuhe kann man durchaus als eine innovative Entwicklung im Bereich der Fußbekleidung bezeichnen, mittels derer sich noch mehr Rutschunfälle verhindern lassen als allein durch den Einsatz von Antirutschbodenbelägen.
Das innovative Element liegt in den (zumeist patentierten) Antirutschsohlen. Diese haben eine spezielle Sohlenstruktur und bestehen aus ölbeständigen Spezialgummimischungen. Erst die Kombination beider Elemente gewährleistet eine bei Schuhen zuvor nie gekannte Bodenhaftung und zwar auch und gerade auf öligen, fettigen, nassen und verschmierten Untergründen.
Antirutschschuhe gibt es als Sicherheitsschuhe mit Zehenschutzkappen für den betrieblichen Einsatz, als Berufsschuhe ohne Zehenschutzkappen für den Einsatz in Servicebereichen, als Überziehschuhe für den kurzfristigen Einsatz (z.B. Besucher) und als Gummistiefel für den Einsatz in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sowie in Großküchen.
Wichtig ist die Beachtung des Rutschhemmungswertes, denn nur ein Rutschhemmungswert von R2 (gemessen und bestätigt nach DIN 4843 Teil 100) bietet wirklich effektive Bodenhaftung.
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