Archiv für April 2010

Haus Holz Energie eroeffnet Bausaison

Von: alex

Der lange und tiefe Winter ist vorbei. Das bekamen auch die Organisatoren und Aussteller auf der Haus Holz Energie 2010 zu spüren. Weit über 10.000 Besucherinnen und Besucher strömten zwischen dem 16. und dem 18. April auf das Messegelände in Stuttgart, um sich über die neuesten Trends der Bau- und Sanierungsbranche zu informieren.

Für eine regionale Messeveranstaltung wie die Haus Holz Energie ist das ein beachtliches Ergebnis. Ein besonderer Publikumsmagnet waren die in der Neckarmetropole ausführlich vorgestellten Optimierungsmöglichkeiten in Bezug auf den baulichen und häuslichen Energieverbrauch.

Wo lassen sich schon bei der Planung von Bau- und Umbaumaßnahmen Einsparpotenziale entdecken und wie am besten nutzen? Welche Materialien oder Material-Kombinationen eignen sich dafür? Wie kann ich meinen Energieverbrauch überhaupt kontrollieren? Fragen wie diese wurden im Rahmen von Podiumsdiskussionen, Vorträgen, aber auch im individuellen Beratungsgespräch ausgiebig behandelt.

Ein großer Trend der Branche geht hin zur Verwendung natürlicher Rohstoffe, beispielsweise in Sachen Hausdämmung. Hier kommt im verstärkten Maße Holz zum Einsatz, u.a. bei der Holzweichfaser-Dämmung. Holz ist ebenfalls ein großes Thema für den so zentralen Energiefaktor “Heizen”.

Nur eine von vielen innovativen und womöglich wegweisenden Ideen ist das Heizen mit Schamotte-Steinen. Dieses Verfahren, das in einem so genannten “Speicherofen” abläuft, sorgt für die optimale Nutzung des Brennwertes und senkt den Holzverbrauch um ein Vielfaches. Ein anderer Effekt: Die erzeugte Wärme wirkt nicht erdrückend, sondern wird als angenehme Strahlungswärme abgegeben.

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Yoga(matten) im Buero

Von: alex

Wer viel im Büro arbeitet, liefert sich mehreren Gefahren aus. Durch dauerhaftes und/oder falsches Sitzen werden beispielsweise Haltungsschäden provoziert. Das größte Problem dabei: Durch das konzentrierte, versunkene Arbeiten lassen wir uns die Schmerzen gar nicht bewusst werden. Meistens registrieren wir die Folgen falscher Sitzhaltungen erst am Abend, wenn wir beim Ausziehen der Schuhe kaum noch die halbe Strecke bis zum Boden schaffen.

Entsprechend wichtig ist die reflektierte Intervention vor Ort. Nirgendwo anders als am Arbeitsplatz selbst können Fehlhaltungen und die daraus entstehenden körperlichen Probleme behandelt werden. Der erste Schritt heißt also Bewusstmachung. Sich aktiv vor Augen führen, dass ein krummer Rücken, eine zu weiche Sitzfläche oder eine zu harte Rückenlehne letzten Endes zu schwerwiegenden Haltungsschäden führen.

Ein Weg der aktiven Bewusstwerdung, Vorbeugung und Entgegenwirkung von Haltungsschäden ist das Praktizieren von Yoga. Yoga ist deshalb besonders geeignet für die Anwendung im Büro, weil die Übungen wenig Zeit und wenig Platz beanspruchen und gleichzeitig zu vergleichsweise großen positiven Effekten führen. Auch benötigt man außer einer Yogamatte keine weiteren Hilfsmittel.

Yogaübungen zielen auf bestimmte Körperpartien, aber auch auf das gerade im Büro so beanspruchte Nervensystem ab. Ein besonders anschauliches Beispiel für die unproblematische Durchführbarkeit von Yoga im Büro ist die so genannte Nasenlochatmung.

Im Sitzen wird bei durchgestreckter Wirbelsäule durch die Nase geatmet und dabei ein Nasenloch mit dem Daumen verschlossen. Die restlichen Finger werden ausgestreckt, die Atmung tief durch den Bauch vollzogen. Nach 3 bis 5 Minuten ist die Übung vorbei.

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Das Bore-Out-Syndrom

Von: alex

Was man unter einem Burn-Out-Syndrom versteht, weiß mittlerweile jeder medizinische Laie. Das Krankheitsbild der seelischen und körperlichen Fehlleistung ist hinlänglich bekannt, spätestens seitdem sich die mediale Aufmerksamkeit immer wieder darauf richtet. Dauerhafter Stress, kontinuierliche Überarbeitung, der Bezugsverlust zum Privatleben, zur Freizeit, zu außerberuflichen Aktivitäten – dies alles verbinden wir mit dem Burn-Out-Syndrom.

Dass es aber auch das genaue Gegenteil gibt, ist eine noch relativ unbekannte Tatsache. Psychische und physische Ausfall- und Erkrankungserscheinungen durch Langeweile ist Thema eines interessanten Artikels in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Langeweile ist kein schickes Leiden heißt die Überschrift eines bemerkenswerten Berichtes über ein bisher wenig erforschtes Phänomen.

Bei Langeweile im Beruf handelt es sich um eine besondere Form der Fehlbelastung. Symptome dafür sind u.a. Müdigkeit, Lustlosigkeit, Gereiztheit oder Frustration. Im schlimmsten Fall weitet sich die Fehlbelastung zu einer depressiven Episode aus, deren Folgen bis zur Berufsunfähigkeit führen können.

Ernst zu nehmen ist das Thema allemal. Wer sich weiterführend darüber informieren will, sollte sich beispielsweise mit dem deutlich stärker  wissenschaftlich orientierten Werk Diagnose Boreout beschäftigen. Hier werden Ursachen, Folgen, Behandlungsmöglichkeiten und Fallbeispiele vorgestellt und ein durchaus lesbarer Zugang in die spannende Thematik geliefert.

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Holz-Fertighaeuser wecken Interesse

Von: alex

26 führende Hersteller und Musterhausausstellungen beteiligten sich am 25. April am “Tag des deutschen Fertigbaus”, an dem sich alles um das Fertighaus aus Holz drehte. Mit die beliebtesten Anlaufstellen waren die Fertighauswelten in Nürnberg und Hannover, wo sich ein Großteil der mehreren 1000 Besucherinnen und Besucher einfanden.

Federführend bei der Veranstaltung war der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Dessen Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas konstatierte im Rahmen des Fertigbau-Tages ein steigendes Interesse an seiner Branche.

Ein besonderes Plus der Fertighäuser aus Holz ist ihr großes  Energiesparpotenzial. Voraussetzung für dessen Nutzung ist die optimale Abstimmung zwischen Gebäudehülle und Haustechnik. Bei der Gebäudehülle kommt das spezielle Baukonzept zum Tragen. Die Wände der Holz-Fertighäuser bestehen aus mehreren Schalen und sorgen somit für ausgezeichnete Isolationseffekte.

Ein Highlight unter den am Sonntag vorgestellten Fertighaustypen ist das so genannte “3 Liter Niedrigenergiehaus”. Der Name leitet sich aus dem minimalen Energieverbrauch ab, der bei 3 Litern Heizöl bzw. 3 Kubikmetern Gas pro Quadratmeter liegt. Gewährleistet wird ein solches Ergebnis durch eine zusätzliche Dämmung, Dreifach-Verglasung und die Vermeidung von Wärmebrücken.

Neben dem 3-Liter-Haus konnten sich Besucherinnen und Besucher des Fertigbau-Tages über die verschiedenen Passivhaus- und Effizienzhausmodelle informieren, einen Rundgang durch die einzelnen Bauobjekte unternehmen und sich über die verschiedenen Modernisierungs- und Fördermaßnahmen aufklären lassen.

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Aschewolke huellt Hannover Messe ein

Von: alex

Kaum ein anderer Name hat in den letzten Wochen die Nachrichten in Europa und weit darüber hinaus geprägt: Eyjafjallajökull. Der Zungen brechende und extrem aktive isländische Vulkan spuckte Asche und die Welt hielt den Atem an. Ganze Nationen konnten nicht an großen Sportereignissen teilnehmen, Staatsbesuche wurden abgesagt, unzählige geschäftliche und private Meetings fielen ins Wasser.

Auch die Hannover Messe 2010 blieb von den Folgen der mittlerweile weltberühmten Aschewolke nicht verschont. Der Besuchereinbruch der weltweit bedeutsamen Industrieausstellung war mit 20 Prozent beträchtlich. 150.000 Menschen schafften zum Teil über spektakuläre Umwege die Anreise in die Niedersächsische Landeshauptstadt. Eine Ausstellerin aus Neuseeland beipielsweise war unglaubliche 134 Stunden unterwegs.

Wer auf welchem Weg auch immer auf dem Messegelände in Hannover ankam, konnte sich vom 19. bis zum 23. April bei weit über 4000 Ausstellern von der Innovationslaune einer wieder aufatmenden Branche überzeugen. Geschlossen beschwörten regionale, nationale und internationale Industriebetriebe das Ende der Wirtschaftskrise und präsentierten sich von ihrer besten Seite.

Themenhighlights und Zugpferde der Veranstaltung waren Industrieautomation, Energietechnologien sowie industrielle Zulieferung und Dienstleistungen. Erneuerbare Energien standen genauso auf der Tagesordnung, wobei sich hier vor allem Technologien zur Speicherung und zum Transfer in den Mittelpunkt schoben.

Unter dem Motto “Innovatives Niedersachen” zeigten die Betriebe aus dem Gastgeberland, was sie zu bieten haben. Besonders spannend war die Vorstellung des so genannten “Einbohrloch-Konzeptes”, bei der Bodenwärme aus bis zu 4000 Meter Tiefe gewonnen werden kann. Aus Osnabrück stammt die Innovation für den Zweiradmarkt: Ein Fahrrad komplett aus Hanf und Bambus gefertigt, mit einer Federung und einem Gewicht, die es locker mit Modellen aus dem Profisport aufnehmen können.

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Schmutzmatten aus Gummi

Von: alex

Ein unverwüstliches Material mit ausgezeichneten Anti-Rutsch-Eigenschaften: Aus Gummi gefertigte Matten haben viele Einsatzgebiete. Für betriebliche, gewerbliche und industrielle Zwecke werden je nach Beanspruchung, Arbeitsumfeld und Arbeitsbedingungen verschiedene Mattentypen bevorzugt. Wo viel mit Wasser gearbeitet wird wie in Reparaturwerkstätten oder Reinigungsbetrieben sind Gummimatten ein beliebtes Hilfsmittel. Speziell Ringgummimatten sorgen für ein gezieltes Abfließen der Wassermassen und geben gleichzeitig zuverlässigen Halt.

Gummimatten rutschhemmend

In Industriebetrieben genauso wie in Reparaturwerkstätten, in Malerbetrieben und Lackierereien herrscht ein enormes Schmutzaufkommen. Grobe und dauerhafte Verschmutzungen lassen sich an einem Arbeitsplatz, an dem mit Öl, chemischen Stoffen, mit Farben, Schmierfett und Lacken hantiert wird, unmöglich vermeiden. Zum Schutz von Mitarbeitern, Geräten, Werkzeugen und Bodenbelag bieten sich hier spezielle Schmutzmatten aus Gummi an.

Eine Gummiwabenmatte ist ideal geeignet, um zwischen einem Bereich mit hohem Schmutzaufkommen und anderen, weniger verschmutzten Arbeitsbereichen, installiert zu werden. Die dazu passenden Bürsteneinsätze entfernen Schmutzrückstände aus den Rillen der Schuhsohlen und sorgen somit für eine umfassende Reinigung. An den richtigen Stellen platziert, vermeiden solche Matten eine Menge Putz- und Wischarbeit und verringern darüber hinaus die Rutschgefahr. Gerade in den Übergängen zwischen Nass- und Trockenbereichen kommt es oft zu gefährlichen Nass- oder Ölfilmen, die in der Eile des Arbeitsalltags leicht übersehen werden. Eine Schmutzmatte aus Gummi fängt den gröbsten Schmutz und die gröbste Nässe ab, bevor daraus auf dem blanken Boden Rutschgefahr entsteht.

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Arbeitssicherheit

Von: alex

Die Arbeitssicherheit beschäftigt sich mit der Sicherheit der Mitarbeiter in einem Unternehmen. Sie umfasst vor allem die Vermeidung von Gefahrenquellen für die Gesundheit und ist damit das Ergebnis des Arbeitsschutzes.
Sowohl aus humanen als auch aus ökonomischen Gründen gehört die Arbeitssicherheit zu einer der Kernaufgaben eines Unternehmens. Immerhin bergen gerade Arbeitsunfälle sehr hohe Kosten für Unternehmen und auch für die Gesellschaft. Eine schlechte Arbeitsqualität sowie unqualifizierte Führungskräfte sind oft erste Anzeichen für eine mangelnde Arbeitssicherheit.

Grundlage bilden in Deutschland das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und das Sozialgesetzbuch (SGB VII „gesetzliche Unfallversicherung“). Zu Betriebsärzten und Führungskräften für Arbeitssicherheit finden sich alle Regelungen sowohl zur Ernennung als auch zu den Aufgaben im Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG). Hält sich der Untenehmer oder der vom Unternehmen Beauftragte (z. B. Betriebs- oder Abteilungsleiter) nicht an diese Gesetze, droht straf- und zivilrechtliche Verfolgung.

Für die Überwachung sind in Deutschland diverse Behörden wie Gewerbeaufsichtsamt, Amt für Arbeitsschutz sowie Berufsgenossenschaften der jeweiligen Branche zuständig. Neben den gesetzlichen Regelungen werden von den Berufsgenossenschaften als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung die Unfallverhütungsvorschriften (BGV) herausgegeben. Diese Vorschriften stellen verbindlich geltendes Recht dar.

In der letzten Zeit geht die Arbeitssicherheit weit über die reine Vermeidung von Unfällen hinaus. Vorbeugung ist mittlerweile ein zu einem wichtigen Detail der Arbeitssicherheit geworden. Unterweisungen, die nach § 12 Abs. 1 ArbSchG während der Arbeitszeit ausreichend und angemessen zu erfolgen haben, müssen in Art, Weise und Umfang der Gefahrenquellen im Unternehmen und auch entsprechend den Qualifikationen der Mitarbeiter vorgenommen werden.
Mit der Arbeitssicherheit verbinden sich auch alle Bedingungen zur Qualitätssicherung, Ergonomie und zum Umweltschutz. Hierfür gibt es in Deutschland bestimmte Normen, welche in allen wirtschaftlichen Zusammenhängen beachtet werden müssen, damit keinerlei Gefahren entstehen.

In deutschen Unternehmen mit mehr als 20 Arbeitnehmern muss nach SGB VII ein Sicherheitsbeauftragter schriftlich bestellt werden. Unternehmer, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Führungskräfte, Betriebsärzte und alle anderen Mitarbeiter erhalten von ihm Unterstützung bei der Vermeidung von Arbeitsunfällen, berufsbedingten Krankheiten und sämtlichen Gefahren für die Gesundheit.
Das Arbeitssicherheitsgesetz schreibt in Deutschland eine solche Fachkraft vor. Entsprechend der Ausbildung tragen diese Mitarbeiter die Bezeichnungen Sicherheitsmeister, Sicherheitstechniker oder Sicherheitsingenieur. Wer die nötige Sachkunde nachweisen kann, wird durch die Berufsgenossenschaften auch ohne eine derartige Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit zugelassen. So können je nach Branche (z. B. im Verwaltungsbereich) auch nichttechnische Angestellte zur Fachkraft bestellt werden.

Mittlerweile hat jedes Unternehmen einen gewissen Entscheidungsspielraum bei der Umsetzung der Arbeitssicherheit. Nur wenn tatsächlich ein Unfall passiert, wird eine Berufsgenossenschaft überprüfen, ob die Maßnahmen zur Arbeitssicherung im Unternehmen ausreichend sind

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Startschuss zum Maimarkt 2010

Von: alex

Fast zwei Wochen lang bietet der Mannheimer Maimarkt ein variantenreiches Programm. Vom 24. April bis zum 4. Mai werden auf dem Maimarktgelände im Süden der Kurpfalz-Metropole rund 350.000 Besucher erwartet. Am heutigen Samstag feuerte der Baden-Württembergische Innenminister Heribert Rech den Startschuss ab zu Deutschlands größter Regionalmesse.

Der Auftakt zur traditionsreichen Marktschau verlief  viel versprechend. 27.000 Besucher erlebten den ersten Maimarkttag 2010. Das waren 1000 mehr als im Jahr zuvor. Zu sehen und entdecken gibt es rund 1400 Aussteller, die sich auf 75.000 Quadratmetern der Öffentlichkeit präsentieren. Dabei gibt es keinen Bereich, der vom Maimarkt nicht abgedeckt wird. Ob Industrieprodukte, Kunstaussteller, Handwerks- oder Bauernbetriebe, Hobby- und Haushaltswaren – in 47 Hallen und einem großen Außengelände entsteht für 11 Tage so etwas wie ein gigantischer Präsentationsteller für lokale, regionale, nationale und internationale Unternehmen.

Besucht werden kann das Messegelände auf dem Mannheimer Mühlfeld von 9 Uhr morgens bis 18 Uhr abends. An der Tageskasse kostet ein Ticket für Erwachsene 7 Euro, für Kinder 4 Euro. Das VRN-Maimarktticket, das An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln beinhaltet, ist für 8 (Erwachsene) bzw. 4 Euro (Kinder) erhältlich.

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Fit im Buero

Von: alex

Die Arbeit im Büro bei vorwiegend sitzender Tätigkeit belastet den Körper mehr als man vielleicht ahnen mag. Wenn Sie am Tag viel sitzen und es über mehrere Stunden an Bewegung mangelt, macht sich dies mit Schmerzen und Verspannungen bemerkbar.

Die üblichen Beschwerden beziehen sich vor allem auf den Bewegungsapparat und äußern sich in geschwollenen Füßen und Beinen, schmerzenden Fingern und Handgelenken, Schulterverspannungen und Rückenproblemen, sowie Schmerzen in der Kreuzbeinregion. Des Weiteren kommen oft Kopf- und Augenschmerzen durch die Arbeiten am Bildschirm hinzu. Wenn Sie sich nach einem langen Arbeitstag erschöpft und verspannt fühlen, obwohl Sie nur gesessen haben, ist dies ein deutliches Zeichen von Bewegungsmangel.

Da die meisten Arbeiten aber am Schreibtisch erledigt werden müssen, ist es wichtig Kompromisslösungen zu finden um den Körper aus der Starrheit des Drehstuhls zu lösen. Es bleibt Tatsache, dass langes Sitzen dem Rücken schadet, mit einigen Übungen und Hilfsmitteln können Sie dem aber gut entgegenwirken. Der wichtigste Faktor für mehr Wohlbefinden in der Bürotätigkeit ist die ganzkörperliche Bewegung und ein korrekter Sitz.

Bei einem Bürostuhl kommt es nicht nur auf die Qualität an, sondern auch, dass Sie korrekt darauf sitzen. Um seinen Sitz zu verbessern und zu optimieren, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Für Stühle gibt es spezielle Sitzkissen in verschiedenen Formen und Polsterungen, die Ihnen helfen in gerader Sitzposition zu bleiben. Ein Gymnastikball ist ein hervorragendes Hilfsmittel um seinen Sitz zu verbessern und gleichzeitig das Gesäß zu entlasten.

Trinken Sie im Büro viel Mineralwasser und tragen Sie so bequeme Berufskleidung wie möglich. Eine großzügige Wasserzufuhr belebt Ihren Körper, reinigt und sorgt für mehr Bewegung, weil Sie vermehrt das WC aufsuchen müssen.
Die Berufskleidung sollte atmungsaktiv und so locker sein, dass Sie keine Durchblutungsstörungen in der Leisten- und Gesäßgegend bekommen. Dazu gehören ebenfalls komfortable Schuhe die Ihre Füße nicht zu sehr einengen und anschwellen lassen.

Allein durch bequeme Berufskleidung wird sich Ihr Wohlbefinden steigern. Schreiben Sie viel an der Tastatur, achten Sie auf die richtige Haltung der Hände oder nutzen Sie eine Handablagefläche mit einer für Sie angenehmen Polsterung. Des Weiteren können Sie den Blick vom Bildschirm alle paar Minuten lösen und mehrmals am Tag Augenübungen durchführen. Dabei können Sie kreisende Bewegungen durchführen und die Augen von links nach rechts schwenken.

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Ifo-Index noch dicker im Plus

Von: alex

Das Sorgenkind, die deutsche Wirtschaft. Dieser Satz gehört für den Moment der Vergangenheit an. Früher als erwartet zeigt die Entwicklung der Volkswirtschaft kontinuierlich und stabil nach oben. Nachdem fast alle Wirtschaftsinstitute, -umfragen und -daten in den letzten Monaten äußerst zaghaften Optimismus versprühten, präsentiert sich der April alles andere als launisch. Eine der wichtigsten Maßeinheiten der konjunkturellen Entwicklung, der Ifo-Geschäftsklimaindex, zeigt sich dick im Plus.

Aschewolke hin oder her – was wurde nicht spekuliert, gerechnet und gejammert. Wie viele Milliarden verschlingen die zahlreichen Flugausfälle, ist das überhaupt noch zu bezahlen? Der Wirtschaft scheint das herzlich wenig auszumachen. Nach den positiven Märzzahlen sind die Konjunkturerwartungen der deutschen Unternehmer im erstaunlich sonnigen April noch stärker gestiegen. Der Index-Wert schoss von 98,2 auf 101,6 Punkte in die Höhe.

Neben der aktuellen Geschäftslage werden auch die kommenden sechs Monate deutlich positiver bewertet als von vielen Experten erwartet. Ein kräftiges Zugpferd dieses Stimmungshochs ist das verarbeitende Gewerbe. Die deutschen Industriebetriebe verzeichnen Auftragszuwächse, die sich in den beiden anstehenden Quartalen nach eigener Berechnung fortsetzen werden. Wie nicht anders zu erwarten, spielen dabei die Exporterwartungen eine wesentliche Rolle.

Die von allen Seiten geforderte Belebung der Binnennachfrage scheint sich derzeit ebenfalls einzustellen. Groß- und Einzelhandel befinden sich im Aufwind und schauen der Zukunft wieder zuversichtlicher entgegen. Der einzige Ausreißer nach unten ist das Bauhauptgewerbe: Hier sind die Aussichten für das nächste Halbjahr deutlich trüber als in den anderen Bereichen.

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