Wenn ein neues Büro bezogen werden soll, muss dieses zunächst den Bedürfnissen angepasst werden. Hier verhält es sich ähnlich wie beim Renovieren einer Wohnung oder eines Hauses, jedoch mit einigen Besonderheiten. So sollte vor allem darauf geachtet werden, robuste Materialien für Boden und Wände zu verwenden, um die Renovierungszyklen so klein wie möglich zu halten.
Für die Wandgestaltung steht eine Vielzahl unterschiedlicher Gestaltungsmöglichkeiten zur Auswahl. Doch auch hier sollte die Funktionalität eine Rolle spielen. So sollte auf Papiertapete generell verzichtet werden, da diese sehr kratz- und stoßanfällig ist und derartige Schäden sehr störend wirken. Eine gute Alternative stellen hier Tapeten aus Vlies dar. Diese sind wesentlich robuster. Vor allem sind sie jedoch leichter anzubringen und auch wieder zu entfernen. Sie werden einfach in ein auf die Wand aufgebrachtes Kleisterfeld gelegt und festgedrückt. Beim Entfernen können Sie trocken wieder abgezogen werden. Für besonders stark frequentierte Bereiche kann auch eine Glasfasertapete verwendet werden. Diese verfügt über eine außerordentlich widerstandsfähige Oberfläche aus feinsten Glasfäden, die zudem unempfindlich gegen Schimmelpilze ist und bei Bedarf mehrfach überstrichen werden kann. Dadurch verlängern sich die Renovierungszyklen für die entsprechenden Wände deutlich. Somit rechnet sich langfristig gesehen auch der höhere Preis für diese Tapete.
Für die Gestaltung von Bürowänden gilt weniger ist mehr. Es sollten nach Möglichkeit keine Mustertapeten verwendet werden, da diese schnell als störend empfunden werden können. Stattdessen ist ein Anstrich in Pastellfarben eine gute Art dem Raum die Sterilität zu nehmen. Um das Gesamtbild etwas aufzulockern, können auch kleine optische Highlights in Form von feinen Linienmustern oder geometrischen Formen an die Wände gemalt werden.
loading...


