Konzentriertes Arbeiten ist die Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten. Dabei hat jeder Mensch eine andere Konzentrationsfähigkeit bzw. Ablenkungstoleranz. Um optimale Bedingungen auch für empfindliche Mitarbeiter zu schaffen, sollte die allgemeine Lärmbelastung im Büro möglichst gering gehalten werden.
Wie für fast alles gibt es in Deutschland natürlich genaueste Vorschriften für den in Büros zulässigen Lärmpegel. Dieser darf in der Regel 55 Dezibel (dB) nicht überschreiten. Ein Wert, der ungefähr der Lautstärke einer sachlich geführten Unterhaltung entspricht. Für die Gewährleistung eines Höchstmaßes an Konzentration, wie es von den meisten Arbeitgebern angestrebt wird, sollte allerdings ein Lärmniveau von 35 bis 45 Dezibel eingehalten werden.
Für die Einhaltung einer für die Arbeitsleistung förderlichen Geräuschkulisse gibt es diverse Hinweise zu beachten. Diese reichen von der Schulung der Mitarbeiter bis hin zur Anschaffung Lärm und Geräusche absorbierender Büromaterialien. Zu letzteren gehören beispielsweise spezielle Arbeitsplatzmatten. So genannte Anti-Vibrationsmatten dämpfen die Geräusche von Schuhen, Stuhlrollen, aber auch von großen elektrischen Geräten wie Druckern oder Kopierern und tragen somit zur Senkung der Lärmbelastung bei.
Matten können Geräusche und Vibrationen abfangen, aber nicht gänzlich ausschalten. Deshalb empfiehlt sich u.a. die Anschaffung geräuscharmer Geräte. Wo das nicht geht, können besonders laute Geräte unter einer Schallschutzhaube platziert werden. Bei Klima-, Heizungs- und Belüftungsanlagen sollte man auf die korrekte Einstellung achten. Auch Zimmerpflanzen, passend platziert, können als Schalldämpfer fungieren!
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