Archiv für die Kategorie ‘Aus der Welt der Wissenschaft’

Fit für den Job durch richtiges Essen

Von: floordirekt

Was hält Berufstätige gesund, damit sie für eine längere Lebensarbeitszeit und eine sich rasch wandelnde Arbeitswelt gut gewappnet
sind? Welchen Stellenwert nimmt hierbei die Ernährung ein?
Diese Fragen diskutierten am 14. September 2010 in Bonn die Teilnehmer des von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung beim JOB&FIT-Symposium, das in Kooperation mit dem 5 am Tag e.V. durchgeführt wurde.

Besonders wichtig ist die Versorgung am Arbeitsplatz über die Betriebskantinen und über Mitgebrachtes von zu Hause. Hier sollte versucht werden, möglichst viel Obst & Gemüse in den Speiseplan zu bekommen, wie es die 5 am Tag-Kampagne seit Jahren propagiert.

In der Kampagne zur Betrieblichen Gesundheitsförderung ist das Thema „Ernährung“ von zunehmender Bedeutung. „5 am Tag“ hat deshalb in enger Zusammenarbeit mit Catering-Unternehmen ein einfach umzusetzendes und auf Erfolgsfaktoren fokussiertes Programm entwickelt, um Beschäftigte zu einer gesünderen Ernährung am Arbeitsplatz anzuregen. Mehr Infos unter www.5amtag-arbeitsplatz.de/index.php

Wichtig auch: genügend trinken – dafür ist ein Getränkeautomat natürlich eine gute Sache. Und wenn´s mal schnell gehen muss mit der Außer-Haus-Verpflegung: Verpflegungsautomaten gibts fast an jeder Ecke…

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Happy Birthday MP3!

Von: alex

Heute, den 14.07.2010 feiert das weltweit meist verbreiteste Format für digitale Musik seinen 15. Geburtstag. Ja, so alt ist er schon, der MP3 Standard. Obwohl er ja schon 1992 eingeführt wurde, erhielt er erst am 14. Juli 1995 seine heutige Bezeichnung und den entgültigen Namen.
Zu verdanken haben wir diesen Namen Wissentschaftlern vom Frauenhofer-Institut für integrierte Schaltungen (IIS) in Erlangen. Diese haben nach einer sinnvollen Dateiendung für das Audiokompressionsverfahren mit der Bezeichnung ISO Standard IS 11172-3 MPEG Audio Layer 3 gesucht und sich letzten Endes auf MP3 geeinigt. Der digitalen Speicherung waren nun Tür und Tor geöffnet.

Es fing jedoch alles schon viel früher an. Im Jahre 1986 in dem der Heim-PC zwar teilweise schon verbreitet war, zur Speicherung aber noch Magnetbänder oder Disketten verwendet wurden. Diese Datenträger waren groß, unpraktisch, und konnten kaum einen Bruchteil der heutigen Speichermedien fassen. Fazit war, Speicherplatz war verdammt teuer und vom Provatnutzer kaum zu bezahlen.
Aus diesen Gründen werkelte man in Erlangen an einer Möglichkeit den Speicherplatz optimal ausnutzen zu können und man begann damit Audiodateien zu komprimieren. Es wurden nur noch die Audiosignale gespeichert, die auch vom menschlichen Gehör wahrnehmbar sind, alles andere wurde herausgeschnitten, und man erreicht eine enorme Reduktion des Speicherplatzes.

Der Testpate für diese neue Entwicklung war damals der Acapella-Song “Tom´s Diner” von Suzanne Vega. Man benutzte ein rein stimmliches Musikstück, da man aus der menschlichen Stimme etwaige Qualitätsmängel besonders gut heraushört.
Natürlich humpelte das ganze anfangs noch leicht, aber nach und nach konnte das Format die Krücken weglegen und es lief von Tag zu Tag runder.
Der absolute Durchbruch kam dann mit dem Boom des Internets Ende der 90-iger Jahre. Immer Mehr Computer waren nun miteinander vernetzt und das Tauschen von Musik unter den einzelnen Rechnern war möglich. Anfangs noch recht langsam hat man mitlerweile Übertragungsgeschwindigkeiten von ein paar Minuten oder gar nur Sekunden.
Die Musikfans waren begeistert, die Musikindustrie geschockt!
Durch den privaten Austausch vielen Großteile der Einnahmen sowohl für die Plattenfirmen als natürlich auch für die Künstler weg. Warum kaufen, wenn man es umsonst bekommt? Werden sich viele gefragt haben. Die Musikkonzerne brauchten eine Zeit lang um festzustellen das auch sie an dem Tauschhandel mitverdienen konnten. Legale Tauschbörsen wie z.B. “itunes” waren geboren. Hier können gegen eine kleine Gebühr MP3 Musikstücke legal heruntergeladen werden.

Natürlich wurde damit auch der Walkman abgelöst. Damals eine Sensation, jetzt belächelt und höchstens noch in einem Museum für moderne Kunst zu finden. Heutige MP3-Player werden in Kulis, Brillen oder Handies eingebaut. Manche haben nicht einmal mehr die Größe einer Streichholzschachtel.
Und wo man früher einen Koffer mit den liebsten Kassetten für den Walkman brauchte, ist heute nichts mehr zum Musikvergnügen nötig, als das winzige Gerät selbst.

Alles, alles Gute!!!

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Bluetooth 4.0 !

Von: alex

Zwar setzt sich im Moment bei den Hardware-Anbietern erst Bluetooth 2.1 so richtig durch, und die aktuelle Version Bluetooth 3.0 kann auch nicht gerade mit einer Vielfalt an kompatiblen Geräten aufwarten, jedoch gibt uns die “Bluetooth Special Interest Group” schon einmal einen Einblick in die neueste Gerneration.

Was ist nun neu bei Bluetooth 4.0? Als herausstechendes Merkmal sollte man zuerst einmal auf die erhöhte Reichweite eingehen. Hatten die bisherigen Versionen lediglich eine Reichweite von wenigen Metern, ist es mit der neuen Version nun möglich eine Distanz von bis zu 100 m problemlos zu überbrücken.

Das, und die erhöhte Verbindungsgeschwindigkeit zwischen zwei Bluetooth Geräten werden den Gebrauch enorm bedienerfreundlicher machen. Es soll nun nur noch wenige Milisekunden dauern, bis die Verbindung der zwei Geräte besteht.

Die Entwickler vertrauen hierbei auf das bekannte AES-128-Verfahren (128 Bit), welches die Sicherheit der Datenübertragung wesentlich erhöht und die Geräte sehr sicher für den Verbraucher macht.

Nicht gewollte Verbindungsunterbrechungen ghören dank der 24 Bit CRC-Technologie ebenfalls der Vergangenheit an. Zusätzlich zur Einzelverbindung soll es nun auch möglich sein Mehrfachverbindungen aufbauen zu können, was jedoch die Übertragungsgeschwindigkeit merklich reduziert.

Der absolute Clou ist aber der geringe Stromverbrauch. Dieser soll so sehr gedrosselt worden sein, dass selbst Geräte die auf jahrelange Laufzeit augelegt sind mit diesem Standard arbeiten können.

Hierzu gehören beispielsweise Armbanduhren, Funkuhren und Wetterstationen, die mit Knopfzellen-Batterien betrieben werden.
Durch gesenkte Material- und Herstellungskosten könnten bald viele Geräte diesen Standard unterstützen, was ja bisher aus Kostengründen kaum möglich war.

Jedoch müssen wir uns alle noch bis zum Ende diesen Jahres gedulden. Dann sollen die ersten Geräte mit diesem Standard auf den Markt geworfen werden.

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Hilfe bei Burn-Out

Von: alex

Burn-Out: Ein Phänomen, das die Berufs- und Arbeitswelt auf Trapp hält. Immer mehr Menschen leiden an den Folgen der psychischen Erschöpfungskrankheit. Entsprechend steigen die anhängenden medizinischen Kosten. Eine Studie der deutschen Berufskrankenkassen schätzt die Gesamtkosten durch psychisch bedingten Arbeitsausfall für 2009 auf die stattliche Summe von 6,3 Milliarden Euro. Peanuts sind etwas anderes.

Das Unternehmen sciencetransfer beschäftigt sich im Rahmen seiner Tätigkeiten im “Health Management” (Gesundheits-Management) insbesondere mit Burn-Out. Zu den Angeboten der Schweizer Firma mit Sitz in Zürich gehören u.a. Maßnahmen zur Herstellung von “Erholungsqualität”. Hierbei handelt es sich um eine mögliche Präventionseinrichtung zur Verhinderung psychischer Belastungssyndrome.

Speziell in Hinblick auf Burn-Out-Erkrankungen nutzt sciencetransfer seine Erfahrungen bei der Diagnose. Welche Mitarbeiter sind besonders gefährdet oder befinden sich bereits in einer Phase der Erkrankung? Welche Maßnahmen sollten sofort eingeleitet und können mit dem vorliegenden Arbeitskontext besonders gut vereinbart werden?

Bevor eine Beraterfirma bzw. ärztliche Hilfe eingeschaltet wird, kann das Arbeitsumfeld, bestehend aus Kollegen und Vorgesetzten, Warnsignale erkennen. Hierzu gehören verschiedene Symptome wie Hyperaktivität, Konzentrationsschwäche oder chronische Müdigkeit. Andere Merkmale eines auftretenden Burn-Out-Syndroms sind dauerhafte Erschöpfung, Schlafstörungen, Angstzustände und Depressionen. Weitere Hinweise hierzu sowie ein umfangreiches Ärzte-Verzeichnis bietet die Internetplattform “Hilfe bei Burnout”.

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Bioklimatisches Bauen

Von: alex

Ob auf dem Land oder in der Stadt: “Bioklimatisches Bauen” ist ein Konzept, das seit einigen Jahren immer mehr in den Vordergrund rückt. Dabei dreht sich alles um die möglichst geschickte und umfassende Nutzung natürlicher Gegebenheiten und innovativer Gebäudegestaltung, um sich von zusätzlicher “künstlicher” Energieversorgung unabhängig zu machen.

Ein prominentes Beispiel der relativ jungen Branche ist der französische Energieingenieur Thierry Salomon, der mehrere Projekte zur “energetischen Optimierung” angestoßen, entwickelt und ausgearbeitet hat. Unter anderem hat Salomon ein Haus entwickelt, das seinen Energiehaushalt komplett der umliegenden Natur entzieht.

In direkter Nachbarschaft zum Waldrand gebaut, nutzt das Gebäude im Sommer die natürlichen Kühleigenschaften des Waldes. Beheizt wird das Salomon-Haus durch Bodenwärme. Ein speziell entwickeltes Pumpsystem entzieht dem Erdreich die dort gespeicherte Wärme und sorgt hierüber für eine rein natürliche Energieversorgung.

Bioklimatische Bauprojekte beschränken sich nicht nur auf das Land. In ganz anderen Größenordnungen denken Städteplaner und Architekten, die sich mit einem neuen Typus von Wolkenkratzer beschäftigen. Solche “Megabauten” sind aufgrund ihres riesigen Energieverbrauches geradezu prädestiniert für neue Sparkonzepte.

Das bioklimatische Hochhaus der Zukunft verfügt über eine Klimatisierung, die durch aufgefangenes Regenwasser betrieben wird. Ein anderes Kühlprinzip funktioniert über die Installation von Wänden aus Wassernebeln oder die gezielte Nutzung von Windströmen, die über Kanäle in das Gebäudeinnere geleitet werden.

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Das Bore-Out-Syndrom

Von: alex

Was man unter einem Burn-Out-Syndrom versteht, weiß mittlerweile jeder medizinische Laie. Das Krankheitsbild der seelischen und körperlichen Fehlleistung ist hinlänglich bekannt, spätestens seitdem sich die mediale Aufmerksamkeit immer wieder darauf richtet. Dauerhafter Stress, kontinuierliche Überarbeitung, der Bezugsverlust zum Privatleben, zur Freizeit, zu außerberuflichen Aktivitäten – dies alles verbinden wir mit dem Burn-Out-Syndrom.

Dass es aber auch das genaue Gegenteil gibt, ist eine noch relativ unbekannte Tatsache. Psychische und physische Ausfall- und Erkrankungserscheinungen durch Langeweile ist Thema eines interessanten Artikels in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Langeweile ist kein schickes Leiden heißt die Überschrift eines bemerkenswerten Berichtes über ein bisher wenig erforschtes Phänomen.

Bei Langeweile im Beruf handelt es sich um eine besondere Form der Fehlbelastung. Symptome dafür sind u.a. Müdigkeit, Lustlosigkeit, Gereiztheit oder Frustration. Im schlimmsten Fall weitet sich die Fehlbelastung zu einer depressiven Episode aus, deren Folgen bis zur Berufsunfähigkeit führen können.

Ernst zu nehmen ist das Thema allemal. Wer sich weiterführend darüber informieren will, sollte sich beispielsweise mit dem deutlich stärker  wissenschaftlich orientierten Werk Diagnose Boreout beschäftigen. Hier werden Ursachen, Folgen, Behandlungsmöglichkeiten und Fallbeispiele vorgestellt und ein durchaus lesbarer Zugang in die spannende Thematik geliefert.

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Vlies und Gummimatten

Von: alex

Vlies ist kein Stoff wie jeder andere. Nimmt man ihn unter die Lupe, offenbart sich eine chaotische Struktur. Die wahllose Anordnung der einzelnen Fasern ist das herausragende Charakteristikum des Vliesstoffes. Die Verbindung der Fasern basiert entweder auf Reibung, Kohäsion (Zusammenhangskraft) oder Adhäsion (Anhangskraft).

Die Vliesfasern können chemischer und organischer Herkunft sein. Es gibt Vliesfasern aus Mineralien wie Glas oder Basalt, von Tieren (Wolle, Seide) oder aus Pflanzen (Baumwolle). Chemische Vliesfasern können sowohl aus natürlichen (z.B. Cellulose) als auch aus synthetischen Polymeren (z.B. Polyester) bestehen.

Die Herstellung von Vliesstoffen erfolgt über ein dreistufiges Verfahren: Auf die Vliesbildung folgt die Vliesverfestigung, die durch die Vliesstoffausrüstung abgeschlossen wird. In der Bildungsphase werden die Fasern entweder zu einem Ballen geformt (Stapelfasern) oder zu Elementarfäden gesponnen. Bei Verfestigung und Ausrüstung können verschiedene Verfahren, Bindemittel und Additive kombiniert werden.

Durch die vielfältigen Faserarten, Bildungsformen, Verfahrenstechniken und Ausrüstungsvarianten ergeben sich zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Vlies wird im Gartenbau und in Textilien zur Drainage, als Wundpflaster oder als Futter in Jacken eingesetzt.

Es dient als Staub- und Flüssigkeitsfilter und wird entsprechend in industriellen Fertigungsanlagen verwendet. In diese Rubrik fällt auch die Kombination von Vliesstoffen und Gummimatten. Hier bewähren sich die exzellenten Aufnahme- und Speichereigenschaften des diffuse verwirkten Faserkörpers. Was in das komplex aufgebaute Innere des Vlieses gelangt, wird dort sicher verwahrt. Ideal für Bereiche, in denen aggressive Verschmutzungen durch Öl auftreten.

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Filz und Pinnwaende

Von: alex

Filz – ein interessanter Stoff mit vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Wie Stricken, Häkeln oder Tratschen beim Kaffeekränzchen wird Filzen gern von einer Gruppe gesprächiger Mädchen oder Frauen betrieben. Herauskommen dabei kleine Dekoartikel oder durchaus praktische Alltagsgegenstände wie Mäppchen oder Tabakbeutel.

In der industriellen Produktion wird Filz beispielsweise für die Herstellung von Kleidung eingesetzt. Als altmodisches Musterexemplar kann der klassische Filzhut oder der Filzpantoffel herhalten. Besonders beliebt ist der Filz gerade bei Schuhen aufgrund seiner ausgeprägten wärmenden Wirkung.

Weitere Eigenschaften von Filz sind seine Temperaturbeständigkeit sowie seine Isolationsfähigkeit gegenüber Schall und Kälte. Je nach Materialverarbeitung ist Filz außerdem nicht oder nur schwer entflammbar. Feuchtigkeitsabweisend ist der Stoff ebenfalls. Entsprechend wird Filz als Dichtungsmaterial, Geräuschdämmer oder als Filtermedium zur Gasfiltration hergenommen.

Relativ neu ist der Einsatz von Filz für Pinnwände. Neben der edlen Optik und der recht günstigen Herstellung rückt hier die Haftfähigkeit des Materials in den Mittelpunkt. Filz kann entweder nass oder trocken produziert werden. Dabei handelt es sich per Definition um ein textiles Gebilde, das sich durch die nachhaltige Verwirkung seiner Fasern auszeichnet. Wer schon einmal mit verfilzten Haaren zu tun hatte, weiß, wie nachhaltig dieses Gebilde ist. Entsprechend robust und widerstandsfähig kommt auch eine Filz-Pinnwand daher.

Für Österreich interessant: Betriebsausstattung-guenstig.at

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Kork und Pinnwaende

Von: alex

Kork ist als natürliches Material mit vielfältigen Eigenschaften seit jeher interessant für die Wirtschaft. Historisch betrachtet wird Kork seit dem 2. Jahrhundert nach Christus überwiegend in Italien, Spanien und Portugal gewonnen. Dabei muss die spezielle Zellschicht (zwischen Rinde und den darunter liegenden Schichten) entweder aus der Korkeiche oder aus dem Amus-Korkbaum herausgetrennt werden. Der Fachbegriff heißt Schälen.

Durch den Schälvorgang werden so genannte Korkplatten aus den Bäumen gearbeitet. Diese müssen für die Weiterverarbeitung zuallererst getrocknet werden. Eine zeitintensive Angelegenheit, wenn es an der frischen Luft geschieht (Minimum 6 Monate!). Nach dem Trocknen folgt das Auskochen, damit sich Gerbstoffe und schädliche Organismen aus dem Kork lösen. Mit der abschließenden Stabilisierung ist der Kork endlich bereit für die Endverarbeitung.

Diese kann in den unterschiedlichsten Bereichen erfolgen. Kork ist beispielsweise ein beliebtes Bodenmaterial: Leicht zu verlegen, schlicht und dennoch angenehm im Aussehen, weich und von hoher Isolationsfähigkeit eignet sich Kork bestens für den Einsatz z.B. als Bodenbelag im Schlaf- oder Kinderzimmer. Traditionell wird Kork als Verschluss von Weinflaschen oder als Material von Schuhen genutzt, heutzutage verstärkt als Tapeten- oder Deckenbelag, als Einlegesohle oder Schutzplatte für Handwerksarbeiten. Genauso findet man Kork als Oberflächenmaterial in Pinnwänden wieder. Hier kommen u.a. die Elastizität des naturbelassenen Rohstoffes und seine unaufdringliche Optik zum Tragen.

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Vinyl und Bodenschutzmatten

Von: alex

Vinyl oder Polyvinylchlorid, besser bekannt unter der Abkürzung PVC, ist einer der weltweit am häufigsten verwendeten Kunststoffe. Ein Haupteinsatzgebiet ist der Bausektor. Hier findet sich PVC unter anderem in Fensterprofilen und Fußbodenbelägen wieder. Ein Spezialfall letztgenannter Bodenbeläge sind Bodenschutzmatten. Diese werden gerne zum Schutz von Hart- und Teppichböden herangezogen. Sie trotzen mittelstarker Belastung durch Begehung, fahrbare Tische oder Bürostühle.

Hier wie in anderen Bereichen kommen die vielfältigen Eigenschaften des PVC positiv zur Geltung. Es ist witterungs- und korrosionsbeständig, schwer entflammbar und unempfindlich gegenüber vielen Chemikalien. Auch wirkt PVC sehr gut isolierend gegen elektrischen Strom oder Wärmeeinwirkung. Entsprechend beliebt ist sein Einsatz in Bodenschutzmatten für Büro- oder Wohnbereiche, in denen elektrische Geräte für statische Aufladungen sorgen oder eine Fußbodenheizung schlechtere Materialien beschädigen könnte.

Weitere Verwendungsgebiete von PVC sind Ummantelungen von Kabeln und Rohrleitungen, Fahrzeug- und Möbelbau sowie Bekleidung, Trinkflaschen und natürlich Schallplatten (alias Vinyl). Überall wird das geringe Gewicht und die hohe Beständigkeit gegen Umwelt-, Witterungs- und Substanzeinflüsse geschätzt. PVC ist der Allrounder der Kunststoffe.

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