Polypropylen – ein Zungenbrecher, hinter dem mehr steckt als eine Herausforderung für jeden Legastheniker. Polypropylen, herkömmlich mit PP abgekürzt, ist ein thermoplastischer Kunststoff. Die Hauptmerkmale des PP sind ein hoher Härtegrad und enorme Steifigkeit. Demzufolge wird Polypropylen gerne in der Industrie verwendet, beispielsweise in Spritzgußteilen oder Brennwertkesseln. Aber auch Kindersitze und Fahrradhelme werden aus PP gefertigt.
In diesen Bereichen zahlt sich die große Beständigkeit gegen Stoß- und Druckeinwirkungen aus. Dasselbe gilt für die Verwendung in der Verpackungstechnik oder im Flugmodellbau. Letzteres zeigt die für PP charakteristische Kombination aus geringem Gewicht und hoher Widerstandsfähigkeit.
Entsprechend kommt Popypropylen bei der Herstellung von Bodenschutzmatten zum Einsatz. PP-Matten sind extrem leicht und können sich demnach problemlos verlegen lassen. Polypropylen ist der Kunststoff mit der geringsten Dichte! Umso erstaunlicher die vielfältigen Resistenzeigenschaften, die das Material so interessant für den industriellen Einsatz machen. PP hält den meisten Säuren und Laugen, Lösungsmitteln und Fetten stand. Entsprechend kann Polypropylen in der Chemie- und Ölindustrie, aber auch in Lackierereien, in Druckereien und im Maschinenbau seine Fähigkeiten ausspielen.
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