Archiv für die Kategorie ‘Kommunikation und Verhalten im Betrieb’

Erfolgreich durch’s Bewerbungsgespraech

Von: alex

Für viele ist es der Horror. Ähnlich wie ein Besuch beim Zahnarzt, wenn man genau weiß, dass man mit dem Zähneputzen nicht ganz so gründlich war. Oder wie bei der Abiturprüfung, in den letzten fünf Minuten davor, wenn die eigene Anspannung und die der Mitschüler förmlich zu greifen ist. Ähnliches fühlen viele Menschen vor Bewerbungsgesprächen.

Man weiß nicht, was auf einen zukommt. Wie wird das Interview verlaufen? Welche Fragen werden gestellt? Werden die Vorgesetzten eher freundlich oder kritisch sein? Wie werden sie auf mich reagieren? Tausende solcher Fragen können in einem solchen Moment durch den Kopf schießen. Was also tun?

Einige nützliche Tipps gibt die Wochenzeitung die Zeit. Das gelungene Vorstellungsgespräch enthält u.a. Hinweise und Ratschläge von zwei Personalchefs, die es schließlich wissen müssen. Worauf kommt es an? Wie verkaufe ich mich möglichst gut und gewinnbringend? Worauf achten meine Gegenüber?

Im Allgemeinen gilt der Leitsatz: Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Man sollte das Unternehmen im Generellen und die Abteilung, in der man eine Arbeitsstelle anstrebt, im Speziellen möglichst gut kennen. Soweit das eben von Außen machbar ist.

Eine gute Vorbereitung vermittelt den Gesprächspartnern ein aktives Interesse und ein gesundes Engagement seitens der Bewerberin/ des Bewerbers. Ohne einen entsprechenden Kenntnisstand über seine künftige Arbeitsstätte kann man sich den Weg dorthin eigentlich gleich sparen.

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Buero auf Russisch

Von: alex

Flirten im Büro – warum nicht! Auf ein Tässchen Kaffee in die Büroküche, auf ein Kippchen vor die Tür? Wirklich erotisch ist die Atmosphäre zwischen Aktenstapeln, Aktenvernichtern und “Aktenfuzzis” zwar nicht. Aber es gibt – wie eigentlich immer im Leben – auch hier die Möglichkeit einer ganz eigenen Perspektive.

Die russische Variante des Büroflirts manifestierte sich jüngst in einem (noch) inoffiziellen Feiertag, dem “Tag der Freundschaft und der Liebe im Büro”. Den Beitrag dazu gibt es auf den Online-Seiten von tagesschau.de nachzulesen: Ein bisschen Liebe im Büro.

Aber kann das wirklich funktionieren? Organisiertes Kennenlernen am Arbeitsplatz – das erinnert irgendwie an die unangenehmsten Momente der Studienzeit, wenn man sich in der ersten Seminarstunde den Kommilitonen vorstellen sollte. Name, Alter, Studiengang, Wohnort: Ein Steckbrief mit wenig Erinnerungswert.

Wie sich das als ungezwungen angedachte Büro-Happening in Russland entwickelt hat? So viel kann ich schon verraten: Eine Sauforgie wurde nicht daraus, der Wodka-Konsum hielt sich in überschaubaren Grenzen. Eigentlich muss man dem Initiator guten Willen und eine nette Idee attestieren.

Es ist schon schade, wenn man bedenkt, wie viele Menschen tagein tagaus in Büroräumen nebeneinader sitzen, gemeinsam kommen und gehen und letztlich kaum mehr voneinander wissen als Vor- und Nachnamen. Dann doch lieber den Tag der Freundschaft auch in deutschen Büros einführen, wo Lockerheit und freundliches Miteinander ja nicht unbedingt zum Regelfall gehören.

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Stress in Fuehrungspositionen

Von: alex

Eine spezielle “Spezies” der Berufswelt ist Gegenstand eines bemerkenswerten Artikels in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Es handelt sich um die Mitglieder des mittleren Managements. Abteilungsleiter, Geschäftsführer einer bestimmten Sparte, Vertriebsleiter – sie alle gehören einer Kaste an, die selten in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit rückt.

Die Leiden der Sandwich-Chefs beleuchtet nun eindrucksvoll die besonderen Herausforderungen dieser Berufsposition. An der Nahtstelle zwischen “Oben” und “Unten”, zwischen Unternehmensführung und Mitarbeitern, wird von allem etwas verlangt: Führungsstärke und Teamfähigkeit, Organisationstalent und Fachwissen, Vorbildfunktion und Unterordnung, Theorie und Praxis.

Als Bereichs- oder Abteilungsleiter muss man mit den täglichen Abläufen genauso vertraut sein wie mit den Grundsätzen der Firmenphilosophie. Arbeitsschritte und -prozesse müssen geplant, koordiniert und kontrolliert, teilweise aber auch eigenständig ausgeführt werden. Gleichzeitig gilt es, diese Teilprozesse in das Gesamtgefüge des Unternehmens passgerecht einzufügen.

An einer solchen Stelle sieht man sich als mittlere Führungskraft mit einem Höchstmaß an Verantwortung konfrontiert. Direkte Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern, aber auch gegenüber dem höheren Management.

Dass es hier zu einer besonderen Belastung durch Mehrarbeit und damit auch durch Stress kommt, ist leicht nachzuvollziehen. Entsprechend wichtig ist die richtige Personalauswahl und eine Unternehmensstruktur, die an solchen “Knotenpunkten” Freiräume und Entlastung schafft.

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Der Chef als Tyrann

Von: alex

Eine Studie der australischen Bond-Universität gibt deutschen Arbeitnehmern wenig Anlass zur Hoffnung. Die Forscher vom fünften Kontinent weisen in ihrer neuesten Online-Umfrage nach, dass sich in deutschen Betrieben der Chef-Typus des “Tyrannen” durchaus großer Beliebtheit bei den Betriebsleitern erfreut.

Ein auf die Studie Bezug nehmender Bericht in der Welt stellt die dazu passende Frage: Warum fiese Psycho-Chefs weiterkommen? Sicher wäre es zu einfach, den Erfolg der “Betriebstyrannen” mit der deutschen Hörigkeits-Mentalität zu begründen. Um sich dem Phänomen auf reflektierte Art und Weise zu nähern, sollte man sich eher mit dem gesellschaftlich geltenden Wertesystem auseinander setzen.

Werte wie Disziplin, Gefolgsamkeit, Loyalität werden in der deutschen Betriebskultur groß geschrieben. Warum sich aber Firmenbosse gerade von besonders herrischen Cheftypen die Gewährleistung der Einhaltung solcher Werte versprechen, bleibt rätselhaft. Erwiesener Maßen führt nämlich gerade der rabiate, unfaire und sogar verachtende Umgang mit der Belegschaft zu weniger Loyalität, außerdem zu höherer Fluktuation und höherem Krankenstand.

Vielleicht setzt sich auch aufgrund solcher Studien und Medienberichte in den deutschen Firmenzentralen die Einsicht durch, dass man bei der Besetzung von Schlüsselpositionen ein größeres Augenmerk auf die sozialen Kompetenzen richten sollte. Im anglo-amerikanischen Raum hat sich die Bedeutung des persönlichen Umgangs längst durchgesetzt. Die Deutschen sind, was Personalkonzepte anbelangt, wie immer ein bisschen hinterher…

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Arbeitssicherheit

Von: alex

Die Arbeitssicherheit beschäftigt sich mit der Sicherheit der Mitarbeiter in einem Unternehmen. Sie umfasst vor allem die Vermeidung von Gefahrenquellen für die Gesundheit und ist damit das Ergebnis des Arbeitsschutzes.
Sowohl aus humanen als auch aus ökonomischen Gründen gehört die Arbeitssicherheit zu einer der Kernaufgaben eines Unternehmens. Immerhin bergen gerade Arbeitsunfälle sehr hohe Kosten für Unternehmen und auch für die Gesellschaft. Eine schlechte Arbeitsqualität sowie unqualifizierte Führungskräfte sind oft erste Anzeichen für eine mangelnde Arbeitssicherheit.

Grundlage bilden in Deutschland das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und das Sozialgesetzbuch (SGB VII „gesetzliche Unfallversicherung“). Zu Betriebsärzten und Führungskräften für Arbeitssicherheit finden sich alle Regelungen sowohl zur Ernennung als auch zu den Aufgaben im Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG). Hält sich der Untenehmer oder der vom Unternehmen Beauftragte (z. B. Betriebs- oder Abteilungsleiter) nicht an diese Gesetze, droht straf- und zivilrechtliche Verfolgung.

Für die Überwachung sind in Deutschland diverse Behörden wie Gewerbeaufsichtsamt, Amt für Arbeitsschutz sowie Berufsgenossenschaften der jeweiligen Branche zuständig. Neben den gesetzlichen Regelungen werden von den Berufsgenossenschaften als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung die Unfallverhütungsvorschriften (BGV) herausgegeben. Diese Vorschriften stellen verbindlich geltendes Recht dar.

In der letzten Zeit geht die Arbeitssicherheit weit über die reine Vermeidung von Unfällen hinaus. Vorbeugung ist mittlerweile ein zu einem wichtigen Detail der Arbeitssicherheit geworden. Unterweisungen, die nach § 12 Abs. 1 ArbSchG während der Arbeitszeit ausreichend und angemessen zu erfolgen haben, müssen in Art, Weise und Umfang der Gefahrenquellen im Unternehmen und auch entsprechend den Qualifikationen der Mitarbeiter vorgenommen werden.
Mit der Arbeitssicherheit verbinden sich auch alle Bedingungen zur Qualitätssicherung, Ergonomie und zum Umweltschutz. Hierfür gibt es in Deutschland bestimmte Normen, welche in allen wirtschaftlichen Zusammenhängen beachtet werden müssen, damit keinerlei Gefahren entstehen.

In deutschen Unternehmen mit mehr als 20 Arbeitnehmern muss nach SGB VII ein Sicherheitsbeauftragter schriftlich bestellt werden. Unternehmer, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Führungskräfte, Betriebsärzte und alle anderen Mitarbeiter erhalten von ihm Unterstützung bei der Vermeidung von Arbeitsunfällen, berufsbedingten Krankheiten und sämtlichen Gefahren für die Gesundheit.
Das Arbeitssicherheitsgesetz schreibt in Deutschland eine solche Fachkraft vor. Entsprechend der Ausbildung tragen diese Mitarbeiter die Bezeichnungen Sicherheitsmeister, Sicherheitstechniker oder Sicherheitsingenieur. Wer die nötige Sachkunde nachweisen kann, wird durch die Berufsgenossenschaften auch ohne eine derartige Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit zugelassen. So können je nach Branche (z. B. im Verwaltungsbereich) auch nichttechnische Angestellte zur Fachkraft bestellt werden.

Mittlerweile hat jedes Unternehmen einen gewissen Entscheidungsspielraum bei der Umsetzung der Arbeitssicherheit. Nur wenn tatsächlich ein Unfall passiert, wird eine Berufsgenossenschaft überprüfen, ob die Maßnahmen zur Arbeitssicherung im Unternehmen ausreichend sind

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Wie schick muss ein Autobauer sein?

Von: alex

Ein etwas ungewöhnlicher Streitfall beschäftigt derzeit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bayrischen Motorenwerke. Der Stein des Anstoßes: Der Beschwerdebrief einer Mitarbeiterin, die sich an höherer Stelle über die Arbeitskleidung ihrer Kolleginnen und Kollegen echauffiert. Dabei beklagt sie die allzu lockere Auslegung der textilen Freizügigkeit.

Eine ausführliche Betrachtung der amüsanten und doch weitreichenden “Bekleidungsaffäre” gibt es in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nachzulesen. Unter dem Titel “Premium in Sandalen” wird die Entwicklung der bemerkenswerten Geschichte nachvollzogen. Bis zum durchaus interessanten Resultat: Wer bei BMW schraubt, tut dies seit des offiziellen Einwandes der Kommunikations-Beauftragten in angemessener Form. Flipflops und Hawaiihemden gehören (Gott sei Dank) der Vergangenheit an.

Die Begründung der engagierten Mitarbeiterin ist im Management gut angekommen: Wer wie BMW ein Premium-Produkt und das damit verbundene Image anbietet, könne sich bei dessen Herstellung nicht wie ein Klub hemdsärmeliger Junggesellen gebärden. Dazu gehöre nun einmal auch eine angemessen-gesittete Bekleidung. Lange Hosen, gebügeltes Hemd, geschlossene Schuhe. Fertig ist das saubere Aussehen. Ist das etwa zu viel verlangt?

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Neuer Job, was nun?

Von: alex

Der erste Eindruck – ungemein wichtig und schwer zu korrigieren. Was für die Liebe gilt, gilt auch für’s Berufsleben. Wer an seinem ersten Tag den Kopierer verstopft und anschließend derart auseinander schraubt, dass er ein Fall für den Elektrogeräte-Friedhof ist, wird seinen Ruf als “Copykiller” sicher nie wieder los.

Was sollte man für die ersten Tage am neuen Arbeitsplatz beachten? Übervorsichtig zu agieren, ist jedenfalls keine Lösung. Die vermittelte Nervosität trägt nicht gerade dazu bei, sich bei den Kolleginnen und Kollegen Anerkennung zu verdienen.

Das Gegenteil, forsch drauf los und ohne Rücksicht auf Verluste, macht sich genauso schlecht. “Guckt Euch den mal an, keine Ahnung und schon ne Riesenklappe!” Wer sich im Büro nicht als Haudrauf outen will, sollte lieber auf die Bremse treten.

Ein paar einfache Tipps für die ersten Arbeitstage gibt es in der Süddeutschen Zeitung: Per du mit dem Platzhirsch zeigt in zehn bebilderten Abschnitten, wie man sich mit Fingerspitzengefühl in die neue Umgebung einführt und die gröbsten Fehler vermeidet.

Dazu gibt es auch von uns noch ein paar Ergänzungen. Lieber gleich nachfragen, bevor man sich in eine peinliche Situation verrennt. Sich natürlich und gemäßigt selbstbewusst verhalten – Arroganz kommt überhaupt nicht gut an. Und ganz fundamental: Sich über die neue Firma, die Abteilung und den Arbeitsplatz umfassend informieren. Wer weiß, was auf einen zukommt, kann entsprechend sicher auftreten.

Und vor allem: Einigermaßen zivilisiert aussehen, aber auch nicht “overdressed”. Wo man billige Raiserklingen für die täglich dazu notwendige Rasur bekommt, erfahrt Ihr über den Link www.rasierklingen-billig.de

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Was Frau falsch macht

Von: alex

Sie haben so viele Fürsprecher, glänzende Beispiele, den nötigen Grips und oftmals auch die richtigen Männer an ihrer Seite: Alice Schwarzer, Michelle Obama, Angela Merkel, die Grünen-Partei und jüngst sogar eines der berüchtigten Dax-30-Unternehmen. Bei der Deutschen Telekom gibt es mittlerweile eine Frauenquote für die Besetzung von Managerpositionen. Und dennoch hinkt das vermeintlich “schwache Geschlecht” seinen Möglichkeiten und Ansprüchen hinterher.

Was macht Frau falsch? In der Süddeutschen Zeitung ist man dieser Frage einmal mehr auf den Grund gegangen. Zum Thema “Geschwätzige Zicken” gibt es eine Hitliste der zehn größten Berufssünden, die den weiblichen Durchbruch in der Geschäftswelt nach wie vor verhindern.

Ein so genannter Karriere-Coach identifiziert typisch feminine Eigenschaften und Umgangsformen, die auch noch der emanzipierten, exzellent ausgebildeten und leistungsstarken Frau von Heute den Weg nach Oben verbauen. Tatsächlich muss jeder selbst entscheiden, was er von einer solchen “Geschlechter-Typisierung” hält.

Dass Frauen mehr, lieber und manchmal auch etwas unüberlegter Plaudern, dürfte allerdings sehr nahe an die Wirklichkeit heranreichen. Eine Tatsache, die gerade in Führungspositionen so richtig unerwünscht und kontraproduktiv ist. Wo Diskretion und Zurückhaltung gefragt ist, machen sich Geschwätzigkeit und Redseligkeit gar nicht vorteilhaft. In diesem Sinne heißt es: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Damen!

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Kippenpause gerichtlich gekippt

Von: alex

Den Rauchern geht es mehr und mehr an den Kragen. Wie das Oberverwaltungsgericht Münster jüngst beschlossen hat, sind Zigarettenpausen während der Arbeitszeit nicht zulässig. In dem dazu verfassten Artikel der Wochenzeitung die Zeit wird das Urteil unter dem Titel Raucherpausen sind keine Arbeitszeit genauer beleuchtet.

Das Urteil könnte wegweisend sein. Es ist anzunehmen, dass in weiteren Fällen genauso entschieden wird wie in Münster. Dass es zu neuerlichen Klagen kommt, liegt auf der Hand. Arbeitgeber sind selbstverständlich daran interessiert, die kostbare Arbeitszeit möglichst effizient zu nutzen. Auch ist es wesentlich leichter, ein generelles Verbot auszusprechen als umständlich von Einzelfall zu Einzelfall zu entscheiden.

Wann ist eine Zigarettenpause legitim? Und wie oft? Warum dürfen Starkraucher öfter Pausen machen als Gelegenheitsqualmer? Dabei geht es letztlich nur um die passende Begründung des Verbotes. Wenn ein Arbeitgeber Zigarettenpausen unterbinden will, muss er nur das richtige Argument vorbringen. Das wohl stichhaltigste lautet Gleichberechtigung. Schließlich ist die Arbeitsunterbrechung von Nichtrauchern auch nicht erlaubt.

Wo also hin mit der lieben Sucht? Es ist zu erwarten, dass bei einer flächendeckenden Wiederholung des Rauchverbots Nicotinpflaster und -kaugummis eine neue Hochkonjunktur erleben. Auch Meditationen und Akupunktur können helfen. Am Ende bleibt den Rauchern nichts übrig, als endlich gesünder zu leben.  So was Blödes!

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Die Buero-Alltags-Bibel

Von: alex

“Wer stets den ganzen Kuchen für sich alleine haben will, bekommt davon nur Bauchschmerzen, lautet ein schönes Sprichwort. Die gute und selbstlose Tat dagegen zahlt sich in der Regel aus. Das  ist sogar wissenschaftlich verbürgt. Der Fachbegriff dafür lautet reziproker Altruismus, zu Deutsch: Wie du mir, so ich dir.”

Hierbei handelt es sich um einen prägnanten Auszug aus dem neuesten Werk von Jochen Mai. Es nennt sich “Die Büro-Alltags-Bibel”, ist am 1. Januar 2010 im Deutschen Taschenbuch-Verlag erschienen und hat in Sachen Pressestimmen ordentlich abgesahnt. Die Online-Version der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bringt den Charakter des Buches mit am besten auf den Punkt: “Locker und flüssig…Die Lektüre ist auf jeden Fall ein wichtiger (und förderlicher) Denkanstoß für jeden Büromenschen.”

Jochen Mai ist Diplom-Volkswirt, Journalist und Autor, hat bis 1996 in Köln studiert und lebt derzeit in Düsseldorf. Auf den 368 Seiten der Büro-Alltags-Bibel schafft er es, unterhaltsame Allerweltsgeschichten mit praktischen und wissenschaftlich fundierten Verhaltenstipps zu verbinden. Ein Problem dabei ist es, den Überblick zu behalten. Mai verarbeitet eine Menge an Informationen, so dass es sich empfiehlt, das Buch in mehreren Etappen zu lesen.

Die abschließende Bewertung: Die Geschichten wirken authentisch und nicht aufgesetzt, werden nachvollziehbar und glaubwürdig erzählt. Der Schreibstil ist unterhaltsam, ohne ins Abgedroschene oder Billige abzugleiten. Unter dem Strich absolut lesenswert!

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