Archiv für die Kategorie ‘Lach- und Sachgeschichten’

Wenn der gelebte Traum zum Albtraum wird – Teil 2

Von: alex

Über das Internet haben wir zufällig in einem Blog www.buero-wohnen-betrieb.de interessante Berichte über innovative Werbemöglichkeiten und Geschäftsideen gefunden. Außerdem gibt es dort sehr interessante Produktneuheiten – u. a. Kundenstopper, Werbematten, Whiteboards, Flipcharts, uvm. – zu sehr günstigen Preisen.

Der Blog hat mir einen Anreiz gegeben, inwieweit ich mein Geschäft verändern muss. Der Geschäftsauftritt muss professioneller  und effektvoller sein. Wir müssen unbedingt einen einprägenden und staunenden Eindruck bei unseren Kunden hinterlassen.  Ein Alleinstellungmerkmal muss herausgearbeitet werden und unser Konzept muss speziell auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet werden.

Unsere neue Idee „Currywürste & Schnitzel in verschiedenen Schärfegraden“ unter dem Motto „Hot and Spicy“. Um unsere Botschaft auch dem Passanten und potentiellen Kunden näher zu bringen, haben wir uns entschieden, Kundenstopper aufzustellen, das Schaufenster mit Folienbeschriftung zu versehen und eine große Werbematte für den Eingangsbereich mit unserem Slogan „Hot and Spicy“ zu versehen.

Nun fehlt nur eine finanzielle Unterstützung. Unseren Verwandten- und Bekanntenkreis möchten wir jedoch nicht weiter beanspruchen und haben uns daher entschieden, nochmals unseren ach so guten Freund bei der Bank zu besuchen. Diesmal sind wir jedoch gut auf das Gespräch vorbereitet.

Mit einem Finanzierungsplan und einigen Unterlagen zur Präsentation unserer neuen Geschäftsidee haben wir uns auf den Weg zu Bank gemacht. Der junge Bankschnösel, ich nenne ihn auch “Stehkragenproletarier”, hat uns schließlich auch einen Kredit verschafft. Mit unserer neuen Strategie kann nun begonnen werden. Wir sind ganz zuversichtlich dass wir das schaffen.

GD Star Rating
loading...

Und schon wieder steht ein Jahrestag bevor!

Von: alex

Jahrestag – was schenken? In dieser Situation waren die meisten Männer schon einmal. Bei mir ist es bald wieder soweit. Nur noch wenige Wochen. Der entscheidende Tag rückt immer näher. Sei es der Tag des ersten Kusses, der Tag an dem man offiziell zusammengekommen ist, oder auch der Hochzeitstag. Das spielt im Prinzip gar keine Rolle beim anderen Geschlecht. Es ist eine Todsünde, diesen entscheidenden Tag, der doch beider Leben so entscheidend beeinflußt hat, zu vergessen. An diesem Tag ohne Geschenk vor der Freundin, Verlobten oder mittlerweile, wie es bei mir der Fall ist , Ehefrau zu stehen, ist undenkbar und käme einem Todesurteil oder zmindest der Trennung sehr sehr nahe.
Um sich die Beleidigungen, Beschimpfungen, den ganzen Ärger und Stress zu ersparen, muss rechtzeitig ein Geschenk her.
Da ich mich in einer solchen, äußert heikelen Situation schon einmal befunden habe, weiß ich genau, wovon ich sprecche. Aber nicht mehr mit mir. Dieses Jahr habe ich vorgesorgt und mich rechtzeitig um ein passendes Geschenk für meine Liebste gekümmert.
Das Problem dabei ist natürlich die Phantasielosigkeit der Männer. Was kaufen? Die Frau hat ja eigentlich schon alles und noch mehr. Parfum? Schuhe? Vielleicht ein Kleid? Das würde zwar alles gut ankommen und gleich gierig anprobiert oder aufgesprüht werden, aber letztenendes doch irgendwo im riesigen Kleiderschrank verstaut und eventuell auf Nimmerwiedersehen verschwinden.
Dieses mal habe ich mir also richtig Mühe gegeben, um etwas außergewöhnliches zu finden. Und siehe da, es klingt zwar unglaublich, aber ich bin in einem Internetshop für Schmutzfangmatten fündig geworden.
Und zwar bin ich auf einen Teppich gestoßen, der wohl den Geschmack und das Herz jeder Frau trifft. Grundfarbe und Liebesbotschaften in Form von Schriftzügen wie “All you need is Love” und Herzen sind in Rosatönen gehalten. Dürfte also bei fast jeder Frau gut ankommen.
Voller Spannung erwarte ich nund den Postboten, der mir meine “Love-Mat” bringen wird.
Gibt es ein schöneres Geschenk zum Jahrestag? Ich hoffe nicht, und ich bin natürlich auf die Reaktion meiner besseren Hälfte sehr gespannt…

GD Star Rating
loading...

Interview mit dem Buero-Experten

Von: alex

Georg Martin Oswald ist sein Name. Geboren wurde er im Jahre 1963 in München, aufgewachsen ist er in der oberbayerischen Provinz. Nach seinem Jurastudium hat er sich als Anwalt für Arbeits- und Gesellschaftsrecht niedergelassen und kehrte dafür in die bayerische Landeshauptstadt, an seinen Geburtsort, zurück.

Was macht Georg Martin Oswald nun zum Büro-Experten? Als Arbeitsrechtler bekommt er es in großem Umfang mit den alltäglichen und auch weniger alltäglichen Affären, Verwicklungen, Missständen und Kuriositäten der deutschen Arbeitswelt zu tun.

Im Interview mit Christina Maria Berr für die Süddeutsche Zeitung erzählt der Jurist und Buchautor über seine persönliche Sicht auf den Büroalltag. Er erzählt von typischen Beziehungs- und Verhaltensmustern, die letztendlich in handfesten Ritualen gipfeln. In Oswalds Kanzlei hat sich ein besonders schmackhaftes Ritual herausgebildet: Jeden Mittwoch geht es zum Schweinebratenessen. Das gute, alte Bayern!

Wodurch wird nun der Erzählstil von Georg M. Oswald so einzigartig? Kombiniert man seine persönlichen Büroerfahrungen mit dem Blick des schriftstellerisch ambitionierten Rechtsvertreters entsteht eine eigenständige, halb objektive, halb subjektiv-amüsierte Perspektive.

Oswald wird als Schriftsteller zu den so genannten Popliteraten gezählt: Ihnen geht es um authentische, unverblümt aus der eigenen Sicht geschilderte, lebhafte Situationsbeschreibungen. Sein bisher erfolgreichstes Werk mit dem Titel “Alles was erzählt” wurde in zehn Sprachen übersetzt. Sein Erstlingswerk erschien 1995 (“Das Loch”).

GD Star Rating
loading...

Nicht ohne meinen PC

Von: alex

Was als ein Privatvergnügen zuhause oder als Arbeitswerkzeug im Büro begann, erobert mehr und mehr den öffentlichen Raum. Wohin das Auge blickt – ein PC reiht sich an den nächsten. Nicht nur da, wo das WLAN- oder WiFi-Zeichen an den Wänden eine stabile Internetverbindung verspricht. Dank drahtloser UMTS-Netzwerke kann mittlerweile praktisch überall “gesurft” werden. Auf dem Marktplatz, im Stadtpark oder auf der Grillwiese.

Besonders lästig wird das Massenphänomen da, wo eigentlich andere Dinge im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen sollten. Ethisch betrachtet, endet die individuelle Freiheit bekannter Maßen da, wo sie die Freiheit eines anderen Individuums einschränkt. Das gilt weniger für den Stadtpark, wo jeder für sich selbst entscheiden kann, ob er lieber in der Sonne badet, Fußball spielt, mit Freunden plaudert oder an seinem Facebook-Profil bastelt. So lange der Platz reicht…

Anders verhält es sich beispielsweise im Hörsaal. Wenn die Tipperei und Surferei auf Kosten der Lern- und Lehrqualität geht, hört für viele der Spaß auf. Manche reagieren mit drastischen Gegenmaßnahmen, u.a. beschrieben in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Klappe zu, Student allein klärt darüber auf, was passieren kann, wenn man seinem Professor nicht die gebührende Aufmerksamkeit zukommen lässt.

Die akademischen Konterattacken auf die Laptop-Invasion können ganz unterschiedliche Formen annehmen. Sie reichen von simplen Verboten bis hin zu denkwürdigen, symbolhaften Aktionen, von denen eine mittlerweile auf youtube zu bestaunen ist. Da übergießt ein besonders dramaturgisch veranlagter Professor einen Laptop mit flüssigem Stickstoff, um ihn anschließend in seine Einzelteile zu zerlegen. Wow!

GD Star Rating
loading...

Buero auf Russisch

Von: alex

Flirten im Büro – warum nicht! Auf ein Tässchen Kaffee in die Büroküche, auf ein Kippchen vor die Tür? Wirklich erotisch ist die Atmosphäre zwischen Aktenstapeln, Aktenvernichtern und “Aktenfuzzis” zwar nicht. Aber es gibt – wie eigentlich immer im Leben – auch hier die Möglichkeit einer ganz eigenen Perspektive.

Die russische Variante des Büroflirts manifestierte sich jüngst in einem (noch) inoffiziellen Feiertag, dem “Tag der Freundschaft und der Liebe im Büro”. Den Beitrag dazu gibt es auf den Online-Seiten von tagesschau.de nachzulesen: Ein bisschen Liebe im Büro.

Aber kann das wirklich funktionieren? Organisiertes Kennenlernen am Arbeitsplatz – das erinnert irgendwie an die unangenehmsten Momente der Studienzeit, wenn man sich in der ersten Seminarstunde den Kommilitonen vorstellen sollte. Name, Alter, Studiengang, Wohnort: Ein Steckbrief mit wenig Erinnerungswert.

Wie sich das als ungezwungen angedachte Büro-Happening in Russland entwickelt hat? So viel kann ich schon verraten: Eine Sauforgie wurde nicht daraus, der Wodka-Konsum hielt sich in überschaubaren Grenzen. Eigentlich muss man dem Initiator guten Willen und eine nette Idee attestieren.

Es ist schon schade, wenn man bedenkt, wie viele Menschen tagein tagaus in Büroräumen nebeneinader sitzen, gemeinsam kommen und gehen und letztlich kaum mehr voneinander wissen als Vor- und Nachnamen. Dann doch lieber den Tag der Freundschaft auch in deutschen Büros einführen, wo Lockerheit und freundliches Miteinander ja nicht unbedingt zum Regelfall gehören.

GD Star Rating
loading...

Der ganz normale Maimarkt-Wahnsinn, Teil 2

Von: alex

Wir sind zurück auf dem Maimarkt. Es ist Samstag, der 1. Mai. Gegen 12:30 Uhr schwillt der Besucherstrom seinem Höhepunkt entgegen. Ausgerechnet jetzt habe ich mich für’s Schlemmerzelt entschieden. In Gedenken an den gerade gefeierten Geburtstag unseres Altkanzlers gibt es Saumagen. In seiner würzigen, selbst gemachten Variante vom kleinen Pfälzer Traditionsmetzger ist das Leib- und Magengericht von Helmut Kohl ein echter Gaumenschmaus. Und gibt Kraft für den wichtigsten Teil des Tages.

Was ist ein Besuch des Mannheimer Maimarktes ohne Weinprobe? Nichts, natürlich. Ein kleines schmuckes Weingut aus der benachbarten Pfalz baut hier Jahr für Jahr seine Eckbänke und Tische auf. In der improvisierten Weinlaube steht das hektische Messetreiben für einen Moment vollkommen still.

Die freundliche Bedienung stellt sich als der Gutsbesitzer persönlich heraus. Von wem lässt man sich besser beraten als vom Hausherren selbst? Sich in solch professionellen Händen wissend, verweilt man doch gerne etwas länger.

Zu jedem Wein gibt es eine kleine Geschichte, zwischendrin eine Schnitte original Pfälzer “Lewwerworscht”. Vom staubtrockenen Dornfelder bis zur edelsüßen Huxelrebe entgeht meiner bis dahin ziemlich trockenen Kehle keiner der guten Tropfen aus dem Hause Michel-Roos. Am Ende wechseln 3 Kisten den Besitzer: Es hat geschmeckt!

In leicht angeheiterter Stimmung lassen sich die überfüllten Gänge in den Zelten wesentlich entspannter durchkreuzen. Mittlerweile hat der Regen eingesetzt, drinnen wird es immer voller. Stiefelspitze an Stiefelspitze, Tasche an Tasche geht es im Schneckentempo zwischen italienischer Mode, finnischen Saunen und englischen Küchenmessern entlang – so weit, wie die Füße eben tragen…

GD Star Rating
loading...

Der ganz normale Maimarkt-Wahnsinn, Teil 1

Von: alex

Alle haben sie mich gewarnt. “Was, Du willst am 1. Mai auf den Maimarkt? Verrückter geht’s ja gar nicht!” Ein Feiertag, der auf einen Samstag fällt, dazu eine der letzten Gelegenheiten, überhaupt noch die “größte Messe der Region” zu besuchen. Alles Fakten, die für ein Rekordaufkommen undurchdringlicher Menschenmassen sprechen.

Aber ich? Ich habe nicht hören wollen! Bzw. keine andere Wahl gehabt. Alle anderen Tage waren mit Terminen belegt. Also Augen auf und durch, hab ich mir gesagt. Noch während der Anfahrt unkt eine Stimme aus dem Radio: “Und allen, die sich gerade auf dem Weg zum Maimarkt befinden: Viel Spaß beim Drängeln!” Na vielen Dank, Blödmann!

Die Parkplatzsuche ist noch ganz angenehm. Schließlich bin ich gerade eine Stunde nach der Eröffnung um 9 Uhr auf dem riesigen Gelände im Mannheimer Stadtteil Mühlfeld angekommen. Direkt nebenan die SAP-Arena, wo die Rhein-Neckar Löwen Handball und die Mannheimer Adler Eishockey spielen. Selbst da geht es wesentlich beschaulicher zu.

Die ersten beiden Stunden auf dem Maimarkt sind noch ganz angenehm. In aller Ruhe stöbere ich über das “Afrikanische Dorf” und schaue mir die Hand bemalten Teller an. Nach den Musterhäusern geht es in Richtung der zahlreichen Messezelte. Schnell die interessanten Stände abhaken, bevor das große Gedränge losgeht.

Bei der 1. Mannheimer Kochschule schauen, wie man wie ein Profi kocht, sich über die neuesten Küchenutensilien und Elektro-Geräte informieren. Dann aber knurrt der Magen und es schlägt 12 Uhr. Im “Schlemmerzelt” kommt man nur noch schleppend voran und kaum an einer italienischen Salami-Theke vorbei, ohne nicht jede Köstlichkeit zu probieren. Zur Stärkung für die zweite Tageshälfte gibt es einen deftigen Saumagen. Den werde ich für die kommenden Stunden gut gebrauchen können…

GD Star Rating
loading...

Neues aus dem “Ossi-Prozess”

Von: alex

Er geht in eine neue Runde, der vielleicht skurrilste Gerichtsprozess des Jahres. Alles dreht sich um den Begriff der “ethnischen Diskriminierung” und die aus Ostdeutschland stammende Buchhalterin, die sich aufgrund ihrer, wie gesagt: “ethnischen Herkunft” beruflich benachteiligt fühlt. Natürlich war und ist das Gelächter groß: Ostdeutsche sollen einem von Westdeutschen unterschiedlichen Volksstamm, einer anderen Ethnie angehören?

Die neueste Meldung steht in der Süddeutschen Zeitung nachzulesen. In Neue Runde im Ossi-Prozess wird die angestrebte Berufung der Klägerin und ihres Anwaltes geschildert. Auf derselben Seite sind Links auf die übrigen Berichte zum Thema anzutreffen. Für alle, die sich in der durchaus unterhaltsamen Causa umfassend informieren wollen.

Wird der Berufung stattgegeben, muss jedem Arbeitgeber Angst und Bange werden. Es stellt sich die Frage, welche Gründe als legitim gelten können, um in Diskriminierungsfällen vor Gericht eingebracht zu werden. Muss das Arbeitsrecht umgeschrieben werden? Was ist beispielsweise, wenn ein Einzelhandelsverkäufer aus Düsseldorf in Köln keine Stelle findet oder ein Nürnberger Würstchenbrater in München keine Standlizenz erhält? Von West- und Ostberliner Taxifahrern ganz zu schweigen :-)

GD Star Rating
loading...

Wie schick muss ein Autobauer sein?

Von: alex

Ein etwas ungewöhnlicher Streitfall beschäftigt derzeit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bayrischen Motorenwerke. Der Stein des Anstoßes: Der Beschwerdebrief einer Mitarbeiterin, die sich an höherer Stelle über die Arbeitskleidung ihrer Kolleginnen und Kollegen echauffiert. Dabei beklagt sie die allzu lockere Auslegung der textilen Freizügigkeit.

Eine ausführliche Betrachtung der amüsanten und doch weitreichenden “Bekleidungsaffäre” gibt es in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nachzulesen. Unter dem Titel “Premium in Sandalen” wird die Entwicklung der bemerkenswerten Geschichte nachvollzogen. Bis zum durchaus interessanten Resultat: Wer bei BMW schraubt, tut dies seit des offiziellen Einwandes der Kommunikations-Beauftragten in angemessener Form. Flipflops und Hawaiihemden gehören (Gott sei Dank) der Vergangenheit an.

Die Begründung der engagierten Mitarbeiterin ist im Management gut angekommen: Wer wie BMW ein Premium-Produkt und das damit verbundene Image anbietet, könne sich bei dessen Herstellung nicht wie ein Klub hemdsärmeliger Junggesellen gebärden. Dazu gehöre nun einmal auch eine angemessen-gesittete Bekleidung. Lange Hosen, gebügeltes Hemd, geschlossene Schuhe. Fertig ist das saubere Aussehen. Ist das etwa zu viel verlangt?

GD Star Rating
loading...

Was Frau falsch macht

Von: alex

Sie haben so viele Fürsprecher, glänzende Beispiele, den nötigen Grips und oftmals auch die richtigen Männer an ihrer Seite: Alice Schwarzer, Michelle Obama, Angela Merkel, die Grünen-Partei und jüngst sogar eines der berüchtigten Dax-30-Unternehmen. Bei der Deutschen Telekom gibt es mittlerweile eine Frauenquote für die Besetzung von Managerpositionen. Und dennoch hinkt das vermeintlich “schwache Geschlecht” seinen Möglichkeiten und Ansprüchen hinterher.

Was macht Frau falsch? In der Süddeutschen Zeitung ist man dieser Frage einmal mehr auf den Grund gegangen. Zum Thema “Geschwätzige Zicken” gibt es eine Hitliste der zehn größten Berufssünden, die den weiblichen Durchbruch in der Geschäftswelt nach wie vor verhindern.

Ein so genannter Karriere-Coach identifiziert typisch feminine Eigenschaften und Umgangsformen, die auch noch der emanzipierten, exzellent ausgebildeten und leistungsstarken Frau von Heute den Weg nach Oben verbauen. Tatsächlich muss jeder selbst entscheiden, was er von einer solchen “Geschlechter-Typisierung” hält.

Dass Frauen mehr, lieber und manchmal auch etwas unüberlegter Plaudern, dürfte allerdings sehr nahe an die Wirklichkeit heranreichen. Eine Tatsache, die gerade in Führungspositionen so richtig unerwünscht und kontraproduktiv ist. Wo Diskretion und Zurückhaltung gefragt ist, machen sich Geschwätzigkeit und Redseligkeit gar nicht vorteilhaft. In diesem Sinne heißt es: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Damen!

GD Star Rating
loading...

Webdesign