Der Ökotrend macht vor den Immobilien nicht halt: Das Interesse an nachhaltigen Gebäuden wie etwa umweltfreundliche Immobilien in Dortmund steigt. Zudem machen sich viele Hausbesitzer darüber Gedanken, ob sie nicht ihr Eigenheim selbst in ein “besseres” Zuhause verwandeln können. Gerade die Möglichkeiten in Deutschland diesbezüglich werden (künftige) Immobilienbesitzer begeistern. Hierzulande reichen oftmals kleine Investitionen aus, um sein Haus ökologischer zu gestalten.
Der Schwerpunkt sollte in dieser Hinsicht zuerst auf der Energiebilanz liegen. Dieser Bereich bietet eine Vielzahl von Chancen zur Schaffung eines nachhaltigen Wohnklimas. Eine gute Dämmung, die Installation einer Solaranlage und ein modernes Heizsystem sorgen für eine deutlich bessere Energieeffizienz – und unter bestimmten Voraussetzungen kann man sich für die Umrüstung sogar noch finanzielle Unterstützung vom Staat holen.
Die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energiequellen lockt mit einer doppelten Belohnung. Zum einen macht sie sich durch geringere Kosten bemerkbar, zum anderen profitiert man von Steuervorteilen, zinsgünstigen Krediten und staatlichen Zuschüssen. Für die Umwelt zählt dagegen der um einiges geringere Emissionsausstoß und die Schonung der Gas- und Ölressourcen.
Die Energiebilanz eines großen Teils der Häuser in Deutschland ist derzeit noch alles andere als optimal. Drei Viertel der Energie im Haushalt verbraucht dabei die Heizung, die Warmwasserversorgung hat einen Anteil von 15 Prozent und gerade einmal zehn Prozent sind für Strom notwendig. Betrachtet man allein den Energieverbrauch der Heizung, sollte man dazu noch wissen, dass bei einer schlechten Isolierung zwei Drittel der Energie ungenutzt verloren geht. Die anfälligsten Stellen für einen Energieverlust sind das Dach, die Außenwände und der Keller. Die Hälfte der Heizkosten könnte nach Meinung von Experten durch eine fachgerechte Dämmung eingespart werden. Angesichts dieser Aussage dürfte es außer Frage stehen, dass sich Investitionen schnell amortisiert haben.
Komplette Dämmung oft nicht notwendig
Oft ist es nicht notwendig, eine vollumfängliche Dämmung vorzunehmen. Wo eine Dämmung tatsächlich sinnvoll ist, wird durch einen Energieberater festgestellt. Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) ist eine Liste mit qualifizierten Beratern erhältlich. Bei Beratungen für ältere Wohngebäude greift außerdem der Staat mit 300 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und 360 Euro für Häuser mit mindestens drei Wohneinheiten unter die Arme.
Mit der Anbringung einer Dämmung sollte zeitgleich die Modernisierung der Heizanlage vorgenommen werden. Hier ergeben sich mehrere Varianten, für die zum Teil ebenfalls eine staatliche Förderung möglich ist. Besonders lukrativ ist natürlich die Umstellung auf erneuerbare Energien. Die Installation einer Photovoltaikanlage ist beispielsweise durch eine Vergütung der Einspeisung ins öffentliche Versorgungsnetz und den eigenen Verbrauch attraktiv. Diese Vergütung wird dem Betreiber einer Solaranlage 20 Jahre lang garantiert.
Das Klima in den Räumen wird ferner durch die bewusste Auswahl der Inneneinrichtung positiv beeinflusst. Die Entscheidung für Ökomöbel ist in der Regel eine sinnvolle. Sie überzeugen durch funktionales Design und umweltschonende Herstellung. Ökologisch korrekte Möbel sind durch Ökosiegel erkennbar, von denen es mittlerweile eine ganze Reihe gibt. Wichtig sind für die Herstellung schadstofffreie und nachwachsende Rohstoffe und der weitgehende Verzicht auf Verbundmittel mit Lösungsmitteln. Kontrolliert ökologischer Anbau und eine artgerechte Tierhaltung bilden die Basis für unbedenkliche Rohstoffe.
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