Laut neuester Studien sind die deutschen Immobilien erstmals seit über zehn Jahren endlich wieder mehr wert. Verbandsdirektor der Landesbausparkassen Hartwig Hamm ließ verlauten, dass nach lang anhaltender verhaltener Nachfrage endlich wieder ein steigendes Bewusstsein für den Immobilienmarkt zu verspüren sei und das Kaufinteresse der Marktteilnehmer stiege. Im Durchschnitt werden die Preise für Immobilien in der Bundesrepublik aufgrund der steigenden Nachfrage auf dem Eigenheim-Markt in Zukunft wohl um rund drei Prozent ansteigen – und das erstmals seit über zehn Jahren.
Nichtsdestotrotz lassen sich noch immer starke preisliche Unterschiede in verschiedenen Regionen Deutschlands abzeichnen, vor allem, was das Bauland betrifft. Während in den meisten südlichen Städten Bauland vergleichsweise teuer ist, kostet es andernorts im Norden oder Osten der Republik teils bis zu 20-mal weniger. Daher stehen laut unabhängigen Analysen noch immer unbewohnte Häuser, die zum Verkauf stehen, ganz oben auf der Beliebtheitsskala all jener, die sich für ein Eigenheim interessieren. Denn hier wird das Grundstück zwar mit erworben, ist aber in der Regel günstiger, als wenn man es unbebaut kauft.
Daneben wirft ein Eigenheim noch weitere signifikante Fragen und Probleme auf, die es gilt, noch vor dem Erwerb oder während der Bauphase seiner eigenen vier Wände zu klären und zukunftsorientierte Lösungen zu finden. Antworten und Probleme um das Thema Haus gehören einfach zu den eigenen vier Wänden wie der Schuster zu seinen Leisten. Die gegenwärtigen Wertsteigerungen auf dem Immobilienmarkt scheinen zwar zunächst lediglich für Verkäufer einen großen Vorteil darzustellen, jedoch ist dieses Bewusstsein auch erleichternd für den Käufer, der mit dem Erwerb eine gute Geldanlage tätigt.
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